Handball

Aufderhöhe und Ohligs wohl bald vereint

Maxi Köstler-Bals (links) und Fynn Kriebel hielten Alex Zapfs „Soldaten“ auf Distanz.
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Maxi Köstler-Bals (links) und Fynn Kriebel hielten Alex Zapfs „Soldaten“ auf Distanz.

Für den Oberligisten TSV ist ein Punkt gegen Lintorf zu wenig.

Von Lutz Clauberg

Vieles deutet darauf hin, dass der TSV Aufderhöhe in der kommenden Spielzeit mit zwei Teams in der Verbandsliga an den Start gehen muss – der Ohligser TV macht derweil alle Anstalten, sich für die 5. Liga, sprich: Verbandsliga, zu qualifizieren.

Oberliga: TSV Aufderhöhe - Tus Lintorf 26:26 (15:11). Der von zahlreichen TSV-Fußballern lautstark unterstützte und personell top aufgestellte Vorletzte deckte klasse, lief ausgezeichnete Gegenstöße und zeigte auch im Angriff eine sehenswerte Leistung, bis den Protagonisten die Kräfte ausgingen. Die laut Trainer Heino Kirchhoff nötigen Wechsel brachten nicht den erwünschten Erfolg – im Gegenteil: Lintorf kam immer besser auf und ging in der 49. Minute zum ersten Mal in Führung. Nach Christoph Leschs verwandeltem Siebenmeter (56.) zum 24:26 aus TSV-Sicht war es Keeper Steven Kosciessa, der mit zwei spektakulären Paraden das Remis ermöglichte. „Ein Punkt ist sicherlich zu wenig“, sagte Kirchhoff, denn wahrscheinlich steigen drei Teams aus der Oberliga ab. „Aber das kommt davon, wenn man erst am Anfang der Hinrunde mit den besten Leuten spielt.“ Außerdem moniert er das häufige Fehlen von Schlüsselspielern beim Training. Am 11. Februar in Krefeld-Oppum muss ein Sieg her, zuvor beim Tabellenführer in Haan und gegen den Dritten Mettmann hängen die Trauben arg hoch.

TSV: Kosciessa, Bachmann; Pepke (7), S. Becker (4), Nelte (4), C. Richter (3), Meißel (3, 1), T. Becker (2), Kolletzko (2), Dörner (1), Felder, Tobolski, Ktenidis, Wiese

Landesliga: HC BSdL - Ohligser TV 27:30 (14:14). Der Spitzenreiter, am Dienstag (Anwurf 20.45 Uhr) mit nicht kompletten Kader beim TV Witzhelden erneut gefordert, benötigte einige Zeit, um den starken Gegner auf Distanz zu halten. Die „Soldaten“ agierten nach einer Viertelstunde mit siebtem Feldspieler und führten 21:18 (39.), ehe Ohligs mit einem jetzt stabileren Innenblock und lautstarken Fans im Rücken die Wende schaffte und nach dem Ausgleich zum 22:22 (47.) auf 29:24 (56.) davonzog. „Wir hatten die bessere Bank“, sagte Trainer David Horscht über den wichtigen Schritt in Richtung Titel. Er sprach von einem schönen und lange offenen Spiel.

OTV-Tore: Kirsch (8), Kriebel (8, 6), Stibbe (4), Brückner (3), Jesussek, Köstler-Bals, Junker (alle 2) und Seher (1)

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