American Football

Auf die Solingen Paladins wartet nun ein Endspiel in Essen

Felix Issberner zeigte in der Offensive-Line eine gute Leistung und weiß, dass es nächste Woche um alles geht.
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Felix Issberner zeigte in der Offensive-Line eine gute Leistung und weiß, dass es nächste Woche um alles geht.

American Football: Durch die 22:54-Niederlage in Hildesheim hängt der Zweitliga-Klassenerhalt am seidenen Faden.

Von Thomas Rademacher

Die Solingen Paladins haben bei den Hildesheim Invaders alles gegeben, um frühzeitig den Klassenerhalt in der GFL 2, der 2. Football-Bundesliga, unter Dach und Fach zu bringen. Doch im dritten Viertel brachen die personell auf dem Zahnfleisch gehenden Klingenstädter ein und mussten sich nach einem 14:21 zur Pause doch noch klar mit 22:54 geschlagen geben. Um den Ligaverbleib zu feiern, ist nun am kommenden Sonntag (15 Uhr) ein Erfolg bei den Essen Cardinals Pflicht.

Die Vorzeichen der Partie in Hildesheim hatten von Anfang an nicht gut gestanden. Zahlreiche Spieler fehlten – unter ihnen Etat-Quarterback Jeremy Konzack –, dazu geriet das Team bei der Anreise in einen heftigen Stau, so dass der Kick-off um 45 Minuten verschoben werden musste. Dennoch: In der ersten Halbzeit hielten die Solinger gut mit. Moses Harris erlief den Touchdown zum 7:7 und fing im zweiten Viertel beim vierten Versuch einen Pass von Alexander Busch, den er in die Endzone zum 14:14 trug. Die Extra-Punkte erzielte jeweils Yannic Schorn.

Der Paladins-Kicker, der dafür verantwortlich ist, den Ball zwischen die Torstangen zu schießen, war nach den Touchdowns jeweils sicher, hatte aus dem Spiel heraus aber kein Glück. Seine Versuche scheiterten mitunter sehr knapp. „Das ist bitter“, meinte Pressesprecher Jens Merten. „In der Vorbereitung hat er alle Kicks verwandelt, im Spiel dann leider nicht.“ Trotzdem blieben die Paladins dran, überzeugten defensiv insbesondere durch Basiru Jobe, der die Hildesheimer Angreifer mehrere Male sehenswert stoppte.

Vor der Pause kassierten die Solinger noch das 14:21, legten nach Wiederbeginn aber erneut einen vielversprechenden Angriff hin, der jedoch nicht in Punkten gipfelte. Stattdessen erhöhten die Invaders und brachen damit den Widerstand der gebeutelten Paladins. Noah Gehring fing noch einen Touchdown-Pass über 65 Yards, und Harris erzielte die Zähler 21 und 22 via Conversion. Die Partie war aber längst entschieden.

„Wir haben heute viele kleine Fehler gemacht, müssen aber auch anerkennen, dass Hildesheim einfach besser war“, meinte Cheftrainer Michael Tiedge. „Für uns heißt es in Essen nun: alles oder nichts.“ Sein Spieler Felix Issberner ergänzte: „Mehr Motivation braucht man nicht.“

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