Fechten

Auch Löhr und Schmitz profitieren von Sportförderung

Lisa Marie Löhr und Peter Schmitz sind froh, zum elitären Kreis der Geförderten zu gehören.
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Lisa Marie Löhr und Peter Schmitz sind froh, zum elitären Kreis der Geförderten zu gehören.

Fecht-Asse bekommen Unterstützung.

Von Luis Potthoff

Karriere und Leistungssport – wie soll man das unter einen Hut bekommen? Das ist eine Aufgabe, der sich die Bergische Sportförderung widmet. Sie unterstützt talentierte Sportler aus dem Bergischen Land dabei, den Sprung nach der Schule in den Profisport zu schaffen und das in Einklang mit der beruflichen Karriere zu bekommen.

Die Organisation wurde 2016 gegründet, wo sie sich erst mal nur auf Sportler aus Solingen konzentrierte. Seit einem Re-Launch im Sommer 2021 hat sich das Projekt jedoch auch auf den Rest des Bergischen Lands ausgeweitet. Im Moment werden fünf Top-Team-Athleten und acht Nachwuchstalente betreut. Diese erhalten gesundheitliche Unterstützung, und ihnen wird geholfen, neben der Schule oder ihrem Studium flexible und individuelle Trainingsmöglichkeiten zu finden. Die Top-Team-Athleten erhalten zusätzlich noch eine finanzielle Unterstützung von rund 200 Euro monatlich.

Zwei dieser Athleten sind Peter Schmitz und Lisa Marie Löhr vom Fechtzentrum. Die 21-jährigen Studenten sind seit zwei Jahren bei der Bergischen Sportförderung und wissen das Projekt sehr zu schätzen. „Die Sportförderung gibt mir die Möglichkeit, meinen Sport überhaupt weiter zu machen“, sagt Säbelfechter Peter Schmitz. „Durch die Mittel werden vor allem die Reise- und Materialkosten getragen. Dem DFB wurden Gelder gestrichen, weswegen viele Kosten nun an den Sportlern hängenbleiben“, fügt Lisa Marie Löhr hinzu.

Universiade 2025 vor der eigenen Haustür als großes Ziel

Für die Humanmedizinstudentin geht es aktuell in den Saisonendspurt. Momentan belegt sie den 19. Platz in der DFB-Rangliste des Degenfechtens der Seniorinnen und konnte vor Kurzem erst den 118. Platz im Weltcup in Barcelona erreichen. Peter Schmitz geht es momentan ein bisschen langsamer an. Er kommt gerade frisch von einer Verletzung zurück und arbeitet daran, wieder zu seiner vollen Form zu finden. „Bei anderen Vereinen geht es um kurzfristige Ziele, da kommt die Gesundheit oft zu kurz. Die Bergische Sportförderung schaut jedoch langfristig, und es wird auch auf die Gesundheit geachtet. Dafür bin ich auch sehr dankbar“, erzählt der angehende Wirtschaftschemiker.

In der Zukunft haben die beiden das Ziel, an der Universiade 2025 in Düsseldorf teilzunehmen, was für die Studenten der Heinrich-Heine Universität quasi ein Heimturnier wäre. „Viel größer möchte ich da momentan gar nicht planen, kleinschrittig ist da sicherlich zielführender“, so Lisa Marie Löhr. Auch wenn sich beide einig sind, dass natürlich jeder Sportler den Traum von Olympia hat.

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