Tennis

Auch der TC Ohligs fischt vor dem Start im Trüben

Schon 2018 bildeten Teammanager Jochen Hierl und Cornell Wette ein Duo. Der Tennisspieler muss derzeit Prüfungen den Vorrang vor dem Sport geben. Foto:
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Schon 2018 bildeten Teammanager Jochen Hierl und Cornell Wette ein Duo. Der Tennisspieler muss derzeit Prüfungen den Vorrang vor dem Sport geben.

Tennis-Niederrheinliga mit dem Aufsteiger von der Kiefernstraße

Von Jürgen König

Wie Drittligist STC 02, so sprechen auch die Herren des TC Ohligs 1914 von einer Wundertüte. „Wir werden immer stark antreten können, aber die große Frage ist, was die Konkurrenz macht“, schildert Jochen Hierl die Ausgangsposition des Niederrheinligisten, der im vergangenen Sommer souverän den abermaligen Aufstieg geschafft hatte.

Und die Fortsetzung der Erfolgsserie wäre auch diesmal keine Sensation. „Wenn es gut läuft, steigen wir auf. Über die Qualität dafür verfügen wir“, sagt der höherklassig erfahrene Teammanager. Die größte Unwägbarkeit stellen die ausländischen Spieler dar – der TCO bleibt davon unberührt. Mick Veldheer (Nummer 1), Bart Stevens (2) und Stan Bormans (6) können als Niederländer ebenso einreisen wie der Österreicher Sandro Kopp (3). Die Brüder Till (4) und Karlson Wegner (5) komplettieren die erste Formation. Cornell Wette, eigentlich die Nummer 4 der Ohligser Setzliste, muss sich derzeit im Beruf Prüfungen stellen. Er kann somit nicht nach Wunsch trainieren, wird aber sicherlich im Laufe der Saison den Weg in die Mannschaft finden. Die ist nämlich sehr lang, was nicht nur auf die rekordverdächtige Zahl von acht Gegnern zurückzuführen ist.

Hinzu kommt, dass nach den ersten drei Spielen bis zum 26. Juni eine Pause von fast zwei Monaten eingelegt wird, ehe es wieder im Schnelldurchgang weitergeht. Die finanzielle Basis haben Jochen Hierl und seine Mitstreiter gelegt. In schweren Zeiten gingen wenige Sponsoren verloren, aber es kamen auch nur wenige neu hinzu. „Insgesamt haben unsere Partner aber eine große Treue bewiesen“, freut sich der Sportchef über die Basis, die ihn auch zu einer klaren Aussage verleiten lässt: „Wir werden sicher die Klasse halten, und das war nach dem letztjährigen Aufstieg erst einmal das Hauptziel.“

Neuigkeiten runden den Saisonbeginn ab

An diesem Samstag geht es zum TV Osterath, den Jochen Hierl auch nicht wirklich einschätzen kann. Am 19. und 26. Juni folgen dann noch vor der langen Unterbrechung zwei Spiele an der heimischen Kiefernstraße – jeweils ab 13 Uhr sind zunächst der Netzballverein Velbert und dann der Oberhausener THC zu Gast. Die Partien gehen einher mit Neuigkeiten auf der Sportanlage. „Wir konnten unsere Infrastruktur in einigen Bereichen erheblich verbessern“, sagt Sportwart Christian Darmann mit Blick auf die behindertengerechte Terrasse und den Multifunktionsplatz. Auch für die Gastronomie wurde eine neue Lösung gefunden.

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