Fußball-Kreisliga A

Anadolu genießt den Flug unter dem Radar

Geheimfavorit: Anadolu mit Andreas Cirillo. Foto: Andreas Horn
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Geheimfavorit: Anadolu mit Andreas Cirillo.

Anadolu-Munzur, das auf den Trikots schon mit dem zukünftigen Namen Dersimspor auftritt, hat das Team massiv verbreitert.

Von Timo Lemmer

Die Aussage von Anadolu-Trainer Andreas Cirillo dürfte sich mit hohen Testspielsiegen – unter anderem zehn Tore gegen Wald 03 – und dem klaren Pokal-Erfolg gegen Liga-Kontrahent Post SV zwar ein wenig relativiert haben, der Kern aber bleibt wahr: „Uns hat niemand auf dem Zettel.“ Dabei scheinen die Walder im Schatten der großen Meisterschaftsfavoriten BV Gräfrath oder 1. FC Solingen aber einen äußerst starken Kader auf die Beine gestellt zu haben.

Und obwohl das so ist, treten die Verantwortlichen stark auf die Bremse. Der Vorstand wolle nur eine ruhige Saison mit sichtbarer Weiterentwicklung nach Platz 13 sehen, weiß Cirillo, dass größere Ziele eher mittelfristiger Natur sind. „Den einzigen Druck mache ich mir selber, und den macht die Mannschaft sich selber“, weiß Coach Cirillo mit Blick auf den eigenen Antrieb, möglichst viel erreichen zu wollen. Der Kader sei stark genug für eine gute Spielzeit, sagt Cirillo: „So stelle ich mir eine Mannschaft vor. Der Kader ist breit, wir haben durchgehend 20 Mann beim Training und arbeiten auf hohem Niveau.“

Breiter Kader um Torjäger Dudek

Anadolu-Munzur, das auf den Trikots schon mit dem zukünftigen Namen Dersimspor auftritt, hat das Team massiv verbreitert. Zu den bereits bekannten Zugängen um Kreisliga-Torjäger Dennis Dudek kamen in den vergangenen Wochen noch weitere Namen hinzu. Mateusz Jurczak kommt aus der dritten polnischen Liga. Henry Osei Owusu hat mit der SSVg Velbert 2, Gian Marco Dünnwald mit dem DSC 99 Düsseldorf Bezirksliga gespielt. „Der schmale Kader war bisher immer unser Manko“, freut sich Ismail Keser, der Sportliche Leiter.

Viele Kontakte stellte Trainer-Sohn Marco Cirillo her, der ab und an auch Trainingsarbeit bei Anadolu leistet. Dass Anadolu zur Saisonhalbzeit in der oberen Tabellenhälfte steht, davon ist nach den bisherigen Eindrücken klar auszugehen. Und dann geht es in neun Spielen um den Aufstieg. Der ist zwar noch nicht das Ziel, diesem Kader ist ein Siegeslauf aber jederzeit zuzutrauen. Spätestens wenn sich solch ein Szenario andeuten sollte, würde Anadolu-Munzur wohl endgültig auch auf den letzten Zetteln stehen.

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