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Paladins müssen Berlins Top-Offensive bremsen

Dorian Stanard im Trikot der Solingen Paladins: An diesem Samstag will er die Pässe für Berlin zu Zählbarem verwerten. Foto: Moritz Alex
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Dorian Stanard im Trikot der Solingen Paladins: An diesem Samstag will er die Pässe für Berlin zu Zählbarem verwerten.

Zwei Wochenenden lang ruhte der Spielbetrieb in der 2. Football-Bundesliga, zumindest mit zwei Begegnungen geht es an diesem Samstag weiter.

Von Jürgen König

Solingen. Während es die Düsseldorf Panther wahrlich nicht weit zu den Langenfeld Longhorns haben, wo um 16 Uhr im Jahnstadion der Kick-off erfolgt, haben die Paladins schon am Freitag eine beschwerliche Reise in Angriff genommen. Eine Stunde nach dem rheinischen Duell wird im Stade Napoleon die Partie bei den Berliner Adlern angepfiffen.

Auf 50 Mann ist derzeit der Kader aufgrund der Corona-Auflagen begrenzt, von daher reichte ein Bus plus wenige Autos, um den ersten Teil der Strecke bis Hannover hinter sich zu bringen. Dort übernachteten die Solinger in einer Jugendherberge, um zumindest einigermaßen fit in der Bundeshauptstadt anzukommen. Das Team von Michael Tiedge erwartet in der fünften Saisonpartie eine große Herausforderung. „Berlin hat ganz klar den Aufstieg in die German Football League 1 als Ziel formuliert, und für mich sind sie auch der Top-Favorit“, sagt Paladins-Vorsitzender Ingo Hübner, der noch den Rostock Griffins und Düsseldorf Chancen einräumt.

„Berlin ist in der Offensive das Maß der Dinge“, weiß Hübner und verweist auf die Statistik. 42:35 gegen Rostock, 41:21 gegen die Lübeck Cougars, 57:40 in Langenfeld – 140 Punkte bei 6:0-Zählern sind der absolute Spitzenwert. Und zwei ehemalige Solinger tragen dazu mit ihren Touchdowns entscheidend bei. Zum einen Daniel Rennich, der das „Ei“ als Runningback schon vier Mal in die gegnerische Endzone brachte. Gar fünf Mal durfte Dorian Stanard persönlich jubeln. Der Passempfänger aus Florida/USA trug 2019 das Trikot der Paladins.

Wichtiges Heimspiel am 7. August

Diese übernehmen folglich die Rolle des Außenseiters, mit 4:4-Punkten ist im Kampf um den möglichst frühzeitigen Klassenerhalt derzeit alles im Lot. Die Hamburg Huskies und Essen Cardinals (jeweils 0:8) belegen die beiden Abstiegsplätze, der Club aus dem Ruhrgebiet ist der Gegner beim nächsten Heimspiel im Walder Stadion. Am 7. August ab 18 Uhr hofft Ingo Hübner, dass die Corona-Entwicklungen eine angenehme Präsentation der Partie zulassen. Inzidenzwerte unterhalb der 50er-Marke sind auch mit Blick auf das Training von großer Bedeutung. Denn neben den als Profis eingestuften Zweitliga-Spielern konnten auch die anderen Teams (Jugend, Damen, Flag) zuletzt für einen 100-prozentigen Trainingsablauf sorgen. Das soll wunschgemäß so bleiben.

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