Baseball

Alligators unterliegen in Testspielen deutlich

Nils Hartkopf erzielte den einzigen Homerun für die Solingen Alligators bei den Vorbereitungsspielen in Bonn. Foto: Mathias M. Lehmann
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Nils Hartkopf erzielte den einzigen Homerun für die Solingen Alligators bei den Vorbereitungsspielen in Bonn.

Baseball: Hochkarätige Verstärkung ist im Anflug

Zu ihren beiden ersten – und auch letzten – Testspielen vor dem Saisonstart in die Baseball-Bundesliga am kommenden Samstag traten die Solingen Alligators bei den Bonn Capitals an. Die ehemaligen Hauptstädter, die aufgrund ihres Status als Olympia-Stützpunkt durchgängig trainieren durften, absolvierten gegen die Klingenstädter bereits ihr elftes und zwölftes Testspiel. Entsprechend deutlich besiegte die Truppe, die seit Jahren zu den Topfavoriten im Kampf um die Deutsche Meisterschaft zählt, das Team von Coach Wayne Ough mit 14:2 und 13:2.

„Angesichts der Tatsache, dass wir zum ersten Mal in diesem Jahr echtes Pitching gesehen haben, war es ganz ok“, sagt Alligators-Routinier Nils Hartkopf. „Man kommt eben nicht aus der Winterpause zurück und sieht am Schlag direkt gut aus gegen die besten Werfer Deutschlands.“ Dabei schloss sich Hartkopf auch selbst ein, obwohl ihm der Schlag des Tages aus Solinger Sicht gelungen war. Er markierte den einzigen Homerun für die Alligators zum Zwischenstand von 1:10 im ersten Spiel.

„Offensiv hat aber niemand herausgeragt. Wir hatten nur noch ein paar Treffer, aber nichts, was der Rede wert wäre.“ Defensiv sahen die Solinger besser aus, und auf dem Wurfhügel zeigten Giovanni Tensen und Trainer Ough, der eigentlich nicht mehr aktiv antreten möchte, ordentliche Vorstellungen. „Einen weiteren Pitcher brauchen wir dann aber eigentlich noch“, weiß Hartkopf, der früher selbst auf dem Mound stand. „Das wird diese Saison nicht gehen, da mir meine Schulter und mein Nacken immer noch Probleme bereiten. Vielleicht muss das sogar operiert werden.“

Brandt Holland kommt als dritter Importspieler

Ob zum Saisonstart noch ein weiterer Werfer einfliegt, ist offen, doch über eine Verstärkung dürfen sich die Alligators dennoch freuen. Neben Jake MacDonald und Julio Perez hat sich der Verein in Brandt Holland die Dienste eines dritten Importspielers gesichert. Der US-Amerikaner hat schon 2019 für die Cologne Cardinals in Deutschland gespielt und bleibenden Eindruck hinterlassen. „Er war nicht auszukriegen“, erinnert sich Hartkopf an den heute 25-Jährigen, der über einen Schlagdurchschnitt von 42,6 Prozent verfügte. „Wenn er auch nur annähernd so gut für uns spielt, wird er eine gewaltige Verstärkung sein.“

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