Baseball

Alligators stehen nach 0:10 mit dem Rücken zur Wand

Lars Szameitpreuß weiß wie alle im Lager der Alligators, dass es jetzt schwierig wird. Foto: Mathias M. Lehmann
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Lars Szameitpreuß weiß wie alle im Lager der Alligators, dass es jetzt schwierig wird.

Baseball-Bundesligist erneut mit Punkteteilung.

Von Timo Lemmer

Im ersten Spiel war das Comeback noch gelungen. Doch dieses Kunststück konnten die Bundesliga-Baseballer der Alligators im zweiten Duell bei den Hamburg Stealers nicht wiederholen – zumal der Rückstand mit 0:5 nach dem ersten Inning auch ungleich höher war als im ersten Match. Da hatten die Solinger nach drei Innings nur 0:3 zurückgelegen und die Partie noch gedreht. Letztlich folgte für die Alligators auf einen 7:3-Auftakterfolg ein verheerendes 0:10, was die Chancen, in der verkürzten Saison in die Play-offs einzuziehen, deutlich schmälert.

Die Alligators stehen nach drei Doppel-Spieltagen mit ausgeglichener Bilanz nur im Mittelfeld. Und damit schon früh in der Saison mit dem Rücken zur Wand. Die Packung im zweiten Spiel war heftig. „Wenn wir uns jetzt als Truppe nicht finden, dann endet die Saison ganz schnell. In den Heimspielen gegen Berlin brauchen wir definitiv eine Spritze fürs Selbstbewusstsein“, sagte Dustin Hughes.

Nicht nur der First-Baseman hatte gesehen, dass es nicht unbedingt Pitcher Ryan Johnson anzukreiden war, dass die Partie so demotivierend startete: Denn der Kanadier eröffnete mit zwei Strike-Outs, doch folgende Fehler im Infield erschwerten ihm den Job ungemein. Umstellungen im Vergleich zum ersten Spiel – so war beispielsweise Fernando Escarra von der Catcher-Position ins Innenfeld gerutscht, Lars Szameitpreuß rotierte dafür von der dritten Base ins Außenfeld – fruchteten nicht wie erhofft.

Hamburgs Werfer ist die dominante Figur

Hughes: „Als unser Werfer gemerkt hat, dass die Defensive im zweiten Spiel nicht unbedingt hinter ihm war, hat er etwas das Vertrauen verloren.“ Nach einem Durchgang ging es für Johnson vom Wurfhügel, es stand 0:5. Und dass gegen Johnsons kanadischen Landsmann auf Hamburgs Wurfhügel, Sam Belisle-Springer, kaum ein Kraut gewachsen war, war früh ersichtlich. Er warf konstant 145 bis 150 km/h. „Gegen den langsamen Hamburger Pitcher im ersten Spiel konnten wir uns nach Startschwierigkeiten gut einstellen. Aber der Kanadier war sehr dominant“, sagte Szameitpreuß. Die Solinger waren beeindruckt. Der Widerstand war dahin. Das schmälerte in der Gesamtbetrachtung den guten, ersten Auftritt nach Startschwierigkeiten deutlich. „Es wird jetzt unheimlich schwierig für uns“, weiß Szameitpreuß, „aber wir werden weiter dran ziehen.“

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