Baseball-Bundesliga

Alligators kommen zum Auftakt hervorragend in Schwung

US-Zugang Brandt Holland bewies in seinen ersten Alligators-Spielen seine Schlagstärke: Vier Treffer, davon ein Homerun. Foto: Christian Beier
+
US-Zugang Brandt Holland bewies in seinen ersten Alligators-Spielen seine Schlagstärke: Vier Treffer, davon ein Homerun.

Gegen die Hamburg Stealers gewinnen die Solinger jeweils deutlich mit 12:5 und 10:5.

Unter extrem strikten Hygieneauflagen starteten die Solingen Alligators in die neue Saison der Baseball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Wayne Ough präsentierte sich von Anfang an stärker als die Hamburg Stealers und feierte mit den 12:5- und 10:5-Erfolgen einen Auftakt nach Maß. „Ich bin sehr zufrieden, wie wir offensiv aufgetreten sind“, lobte der Coach, der im zweiten Spiel alle überraschte.

Wie geplant, übernahm Giovanni Tensen die Verantwortung als Werfer im ersten Duell. Der Niederländer fand zügig ins Spiel, während Ex-Alligator Alex Valdez für die Hamburger prompt in Probleme geriet. Lars Szameitpreuss landete den ersten Treffer, danach blieben die Solinger geduldig und warteten darauf, dass Valdez zu seiner Kontrolle fand. Bis dahin führten die Gastgeber bereits 3:0. Marc-Aurel Voss und Luka Wolf erhöhten mit zwei schönen Schlägen sogar auf 5:0.

Entspannt brachten die Alligators die Partie über die volle Distanz. Die beiden US-Importe Jake MacDonald und Zugang Brandt Holland erzielten Homeruns. Tensen hielt bis zum achten Durchgang auf dem Mound durch, bevor Daniel Sanchez die Partie zu Ende warf. Im zweiten Spiel hatten nun wohl fast alle Beteiligten damit gerechnet, dass Wayne Ough selbst auf den Wurfhügel gehen werde, weil ein erhoffter Zugang auf der wichtigen Position noch auf sich warten lässt.

Solingen Alligators starten in die Spielzeit

Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast.
Die Hamburg Stealers waren für zwei Begegnungen am Weyersberg zu Gast. © Christian Beier

Doch der Coach überraschte, indem er Tom Adler beginnen ließ. „Er betreibt einen unheimlichen Aufwand, um besser zu werden“, erläuterte Ough. „Und ich bin einfach nicht darauf vorbereitet, viele Durchgänge zu pitchen. Ich bin schließlich ein alter Mann.“ Der 42-Jährige ließ also „die Würfel rollen“, wie er es beschrieb. Und Adler zahlte das Vertrauen zurück. Erst im fünften Abschnitt kassierte der 25-Jährige seinen ersten Gegenpunkt. Bis dahin führten die Alligators schon 8:0 – unter anderem durch harte Treffer von Holland, Wolf, Szameitpreuss und Fernando Escarra, den der Verein erst am Freitag zurück in den Kader geholt hatte. „Er wollte eigentlich Zweitligist Ennepetal nach oben führen“, erläutert Ough. „Aber durch Corona wird dort wohl gar nicht gespielt. Also ist er diese Saison doch wieder weitgehend bei uns.“

Der Coach wechselte sich übrigens während des sechsten Durchgangs selbst für Adler ein und brachte den Vorsprung ins Ziel. MacDonald legte noch einen Homerun nach.

Meinung: Tristesse am Weyersberg

Von Thomas Rademacher

thomas.rademacher@solinger-tageblatt.de

Die Solingen Alligators betreiben einen unheimlichen Aufwand, um den Spielbetrieb in der Baseball-Bundesliga zu ermöglichen. Alle, die sich auf der gesicherten Anlage am Weyersberg aufhalten, sind getestet, das Personal ist auf ein Minimum reduziert. Nicht einmal Musik gibt es. „Es fühlte sich an wie ein Trainingsspiel“, sagt Trainer Wayne Ough und ist begeistert, wie es seinem Team gelungen ist, sich selbst zu motivieren. So schön es ist, dass die Alligators die Fans durch einen Livestream mitnehmen, auf der Freiluftanlage herrscht eine solche Tristesse, dass man sich schon fragt, ob es noch verhältnismäßig ist, wie sehr der Sport hier im Vergleich zu anderen Lebensbereichen benachteiligt wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Deutsche Kleinfeld-Asse finden bei der Sportvereinigung einen Stützpunkt
Deutsche Kleinfeld-Asse finden bei der Sportvereinigung einen Stützpunkt
Deutsche Kleinfeld-Asse finden bei der Sportvereinigung einen Stützpunkt
Gestatten: Priester Johannes Beerenstraub
Gestatten: Priester Johannes Beerenstraub
Gestatten: Priester Johannes Beerenstraub
Olympia: Hübers verpasst Bronze nur knapp
Olympia: Hübers verpasst Bronze nur knapp
Olympia: Hübers verpasst Bronze nur knapp
Kreispokal: TSV gegen 03 am Gravenberg
Kreispokal: TSV gegen 03 am Gravenberg

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare