Baseball

Alligators freuen sich auf 100 Zuschauer

Ganz so voll wird es am Donnerstag noch nicht, wenn Douglas Hughes traditionsgemäß im siebten Durchgang ein bekanntes Baseball-Lied singt – doch er wird Publikum haben. Archivfoto: Daniela Tobias
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Ganz so voll wird es am Donnerstag noch nicht, wenn Douglas Hughes traditionsgemäß im siebten Durchgang ein bekanntes Baseball-Lied singt – doch er wird Publikum haben.

Baseball: Donnerstag kommt Bonn.

Von Thomas Rademacher

Vor knapp zwei Wochen fielen die beiden Bundesliga-Heimspiele der Solingen Alligators gegen die Bonn Capitals dem Wetter zum Opfer. Der Platz am Weyersberg stand unter Wasser. Hätten diese Duelle noch ohne Zuschauer ausgetragen werden müssen, kehren sie bei den Nachholspielen erstmals zurück. Die Klingenstädter freuen sich an diesem Donnerstag ab 12 Uhr auf 100 Fans, die die Mannschaft unterstützen dürfen.

Theoretisch wären 500 Zuschauer denkbar gewesen, doch dann hätte der Verein feste Sitzplätze nach Schachbrettmuster gewährleisten müssen. „Den Aufwand bekommen wir nicht gestemmt, so dass wir uns bewusst für die 100er-Variante entschieden haben“, erläutert Vorsitzender Peter Niemeyer. „Hierbei herrscht freie Platzwahl bei Einhaltung des Mindestabstands. Außerdem gilt die Maskenpflicht, und wir dürfen nur Getestete, vollständig Geimpfte oder Genesene hereinlassen.“ Der Vorverkauf für die 15 Euro teuren Tickets läuft seit Dienstagabend über die Alligators-Homepage.

Die Mannschaft freut sich riesig, wieder eine hörbare Reaktion von den kleinen Tribünen zu bekommen. „Und meine drei Söhne können es auch kaum erwarten“, sagt Alligators-Routinier Nils Hartkopf. „Für sie war es bei den ersten Spielen nicht einfach, dass sie zu Hause bleiben mussten.“ Sportlich lief es für die Solinger dennoch hervorragend. Vier Partien, vier Siege lautet die makellose Bilanz. Doch nun kommt mit den Bonn Capitals der Topfavorit der Bundesliga-Nordgruppe.

Das stellte die Mannschaft von Coach Max Schmitz bei ihren beiden Auftaktspielen am vergangenen Wochenende gegen die Dortmund Wanderers unter Beweis. Die Bonner gewannen 18:3 und 9:0. Zum Vergleich: Die Alligators waren bei den Westfalen ebenfalls erfolgreich, doch es ging beim 17:12 und 7:4 etwas enger zu. „Letztlich war das aber kein Problem der Offensive. Da sehe ich uns auf Augenhöhe mit Bonn“, meint Hartkopf. „Auf dem Wurfhügel haben sie sicher Vorteile.“ Die Capitals hatten in Sascha Koch, Wilson Lee, Maurice Wilhelm und Nick Miceli gute Werfer – und mussten Zugang Joe Wittig nicht einmal benutzen.

Die Mission ist klar: Bonn endlich wieder schlagen

Die Alligators sind auf dieser Schlüsselposition dünner besetzt. Ob rechtzeitig noch ein Zugang einfliegt? Die Verantwortlichen wollen nichts verraten – wohl auch, um den Bonnern keinen Tipp zu geben. Sinnvoll wäre es, zumal die Solinger bereits 49 Stunden später erneut einen Doppelspieltag bestreiten. Am Samstag geht es um 13 Uhr zu den Paderborn Untouchables. „Zunächst einmal liegt unser Fokus aber auf den Bonnern. Die wollen wir endlich mal wieder schlagen“, betont Hartkopf. „In den vergangenen Jahren haben wir uns zu sehr hinter ihnen versteckt. Das muss sich wieder ändern.“ Keine Frage, das Selbstvertrauen hat die Truppe in den ersten vier Spielen gewonnen.

solingen-alligators.com

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