Handball

Alle schauen jetzt auf die Gipfelstürmer

Gegen Kirchhof in Top-Form: Lisa Fahnenbruck. Am Sonntag geht es für den HSV nach Herrenberg. Foto: Kurt Kosler
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Gegen Kirchhof in Top-Form: Lisa Fahnenbruck. Am Sonntag geht es für den HSV nach Herrenberg.

2. Bundesliga: HSV spielt auswärts.

Der HSV Solingen-Gräfrath ist in aller Munde. Mit Riesen-Schritten eroberte das Schlusslicht der abgebrochenen Spielzeit 2019/20 mit drei tollen Siegen den zweiten Platz. „Verkehrte Welt“, meinte Trainerin Kerstin Reckenthäler nach dem glanzvollen 35:23 gegen die total konsternierte SG Kirchhof 09, die wie Werder Bremen in der Klingenhalle das Fell über die Ohren gezogen bekam. Sie kann diese Leistungsexplosion selbst nicht ganz verstehen, denn Bremen und Kirchhof sind eigentlich keine Laufkundschaft, die mal eben so locker aus der Hüfte wieder nach Hause geschickt wird.

Außerdem verfügt der HSV nur über einen relativ kleinen Kader mit nur zwölf Feldspielerinnen - inklusive Melina Fabisch und der A-Jugendlichen Laura Winkelhoch. Erstgenannte galt als „erste Wahl“ auf der so wichtigen Position im rechten Rückraum, fiel aber krankheitsbedingt bereits vor dem Auftaktsieg am 5. September in Wuppertal beim TV Beyeröhde (29:23) aus und hat noch kein Pflichtspiel absolviert. „Wir rechnen nicht vor Januar mit ihr“, sagt Stefan Bögel, Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH. Da zwischen dem 4. Dezember und dem 20. Dezember in Dänemark und Norwegen der Europameister ermittelt wird, wird in der 2. Bundesliga nur bis zum 21./22. November und dann wieder ab dem 2./3. Januar gespielt. Bis zur Pause stehen für alle noch sechs Partien an, einziges spielfreies Wochenende ist der 7./8. November.

Vier Fans dürfen mit in die Halle

Am Samstag geht es in den Landkreis Böblingen zur SG H2Ku Herrenberg. „Die Kuties“ holten ebenfalls drei Siege – ein Spitzenspiel also, mit dem vor drei Wochen niemand gerechnet hatte. Zugelassen sind, berichtet Bögel, vier Vereins-Offizielle plus vier Zuschauer. Anwurf ist um 20 Uhr, der HSV-Bus startet schon um 11.30 Uhr. „Wieder ein starker Gegner, der letzte Saison unter seinen Möglichkeiten gespielt hat“, sagt Kerstin Reckenthäler. Mit im Gepäck hat der HSV reichlich Selbstvertrauen. „Und gewinnen macht Spaß“, berichtet die Trainerin von einer hervorragenden Stimmung im Team – auf sämtlichen Ebenen. lc

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