Fußball

Alan Kalongi hat seinen Stil – beim Fußball und in der Mode

Fußball-Tippduell.
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Fußball-Tippduell.

ST-Fußball-Tipp: Dauerbrenner Eric Schürg nimmt es mit einem Herausforderer des FC Britannia auf.

Von Moritz Jonas

Eric Schürg schwimmt weiterhin auf der Erfolgswelle. Auch beim fünften Tippduell in Folge behielt der Angreifer von Fußball-Bezirksligist TSV Solingen die Oberhand. Wie schon in der Vorwoche setzte er sich überzeugend mit 14:9 durch – diesmal gegen Dersimspor-Stürmer Hendrik Schnittert.

Neben dem richtigen Riecher beim Tippen bewies er auch auf dem Platz das richtige Näschen für den Torerfolg. Nach mehrwöchiger Verletzungspause gab Schürg am vergangenen Sonntag sein Startelf-Comeback. Der Torjäger brauchte nicht lang, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Nach vier Minuten netzte er zum ersten Mal in dieser Spielzeit und legte damit den Grundstein für den 2:1-Auswärtserfolg seiner Mannschaft bei den Sportfreunden Baumberg II. Ein Wochenende, an das er bestimmt gerne anknüpfen möchte.

Etwas dagegen haben wird Alan Kalongi. Der Offensiv-Allrounder spielt seit dieser Saison bei der Britannia. Neben einem schönen Spielstil schätzt er auch den richtigen modischen Style. Mit African Sauvage hat der gebürtige Wuppertaler mit kongolesischen Wurzeln 2019 seine eigene Modemarke gegründet.

Ich bin mir sicher, dass wir den Klassenerhalt schaffen.

Alan Kalongi, FC Britannia

Fußballerisch begann Kalongis Weg beim VfB Hilden und dem SC Velbert, für die er auch in der Leistungsklasse auflief. Dort merkte er schnell, dass er sich mehr zutraut. So kam es, dass er auf eigene Faust nach einem Probetraining beim Wuppertaler SV fragte. Schon nach drei Wochen Training habe er den Trainer von sich überzeugt gehabt und einen Kaderplatz erhalten, erzählt Kalongi.

Für den WSV spielte er in der A-Jugend Bundesliga. Nach sechs Monaten bei dem Traditionsverein folgten weitere Stationen in Wuppertal und eine schwere Knieverletzung: „Ich hatte einen Knorpelschaden“, sagt Kalongi. Daraufhin beschloss er, sich noch mehr auf sein Modelabel zu konzentrieren und zog Anfang 2020 nach Berlin. „Berlin ist die Modehauptstadt, dort wollte ich meine Marke nach vorne treiben, aber Corona hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagt der Modemacher.

In der Hauptstadt kickte er für den Weddinger Bezirksligisten BSC Rehberge. Nach seiner Rückkehr ins Bergische wollte der Fußballer, der die deutsche und belgische Staatsangehörigkeit besitzt, eigentlich komplett mit dem Fußball aufhören, aber sein alter Freund aus WSV-Tagen Marco Cirillo, der aktuell für den KFC Uerdingen in der Regionalliga antritt, vermittelte ihn an die Britannia.

Eine Entscheidung, die er trotz des schlechten Saisonstarts – null Punkte aus drei Spielen – nicht bereut. „Das Spielen macht mir schon noch Spaß, und ich bin mir sicher, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, gibt sich Kalongi trotz 1:15-Toren kämpferisch. Die nächste Chance hat er am Sonntag, wenn er mit seinen Weyersbergern beim HSV Langenfeld antritt. Eric Schürg trifft daheim mit dem TSV auf Berghausen.

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