Fußball

Abbruch – aber Beschuldigter weist Vorwurf von sich

Einmal mehr standen die Schiris im Fokus. Archivfoto: imago
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Einmal mehr standen die Schiris im Fokus.

Fußball-Kreisliga: Schiedsrichter sehen sich gezwungen, Spiele vorzeitig zu beenden

Von Moritz Jonas

Kreisliga A, Abstiegsrunde: DV Solingen II – Post SV abgebrochen. Das Solinger Derby musste abgebrochen werden. Der Grund: DV-II-Trainer Hüseyin Abaci, der sich kurz zuvor eingewechselt hatte, sah seine Mannschaft aufgrund eines nicht gegebenen Elfmeters benachteiligt. Daraufhin sei er den Schiri heftig angegangen. Woraufhin sich dieser gezwungen sah, die Partie zwei Minuten vor Schluss beim Stande von 1:0 für die Post abzubrechen. Abaci weist diesen Vorwurf allerdings von sich: „Es sind Worte gefallen, die darf ich so nicht sagen. Aber ich habe niemanden angefasst.“ Eine Entschuldigung nach dem Spiel sei vom Schiedsrichter nicht angenommen worden, erklärt Abaci. Am Ende werden die Punkte vermutlich an die Post gehen. Die hatte Marcel Fiedler in der 74 Minute per Elfmeter in Führung gebracht.

VfL Witzhelden – 1. FC Solingen 1:3 (1:2). Seitdem Ali Soysal die Zügel beim Effzeh mit in der Hand hält, läuft es. Sopita da Silva brachte die Solinger früh vom Punkt aus in Führung. Nach einer guten halben Stunde legte Davide Lo Martire nach. Kurz vor der Pause kamen die Platzherren noch zum Anschluss, bevor Soufiane Al Kaddouri den Sack für die Gäste, die das Spiel nach einer gelb-roten (58.) und einer roten Karte (87.) zu neunt beendeten, zumachte.

TG Burg – TSV Solingen III 7:1 (3:1). Schnell lag die TG durch Tore von Partlo Sinyuta und Mathias Merten in Front. Auch der Anschlusstreffer durch Luca Palatini änderte wenig an der Burger Überlegenheit, noch vor der Pause stellte Merten den alten Abstand wieder her. Nach dem Seitenwechsel vollendete er sogar seinen Dreierpack. Die Tore fünf bis sieben erzielten Harald Rübenstrunk, Marcus Kündgen und Dennis Fax.

Kreisliga B, Aufstiegsrunde: Auch der Ortskampf zwischen dem VfB Solingen II und Osmanlispor musste beim Stand von 3:2 aufgrund einer Rudelbildung mit Handgemenge abgebrochen werden. „Ich dachte kurzzeitig, wir müssen jetzt die Polizei rufen“, kommentierte VfB-II-Trainer Daniel Kunze die Geschehnisse. Gleich vier Spieler flogen mit Rot vom Platz.

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