"Spackig und unmännlich"

Zach Braff kritisiert überkommene Rollenbilder

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Schauspieler Zach Braff wirbt derzeit für seinen neuen Film "Wish I Was Here".

Hamburg - Schauspieler Zach Braff, unter anderem bekannt aus Serien wie "Scrubs", kritisiert die veralteten Rollenbilder in den USA. Theater-interessierte Männer sollen nicht als "Weicheier" gelten.

Das altmodische Rollenverständnis um Alphamänner in den USA hat aus Sicht von Schauspieler und Regisseur Zach Braff („Scrubs“/„Garden State“) negative Folgen für die Filmbranche gehabt. „Es ist zum Beispiel kein Zufall, dass viele Hollywoodstars mittlerweile aus Australien kommen: Sam Worthington, Hugh Jackman, Heath Ledger, schöne, muskulöse, talentierte Männer.

In Australien sind Schauspieler kein Tabu“, sagte der 39-Jährige dem Magazin „Neon“ (Novemberausgabe/Hamburg). Diese seien so gut, weil sie schon als Kinder auf der Bühne standen. „Sie konnten an einem Tag Fußball spielen und am nächsten Tag Theater - ohne als Weicheier zu gelten.“

In Amerika habe es hingegen selbst an der Universität als „spackig“ und unmännlich gegolten, sich für Theater zu interessieren. „Filmstudenten waren die absoluten Nerds.“ Seit Donnerstag läuft „Wish I Was Here“ von und mit Braff in den deutschen Kinos.

dpa

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