Uruguayische Komödie: "Señor Kaplan" auf Nazi-Jagd

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Bereits mit seinem Debütfilm "Mal día para pescar" (2009) sorgte Álvaro Brechner international für Aufsehen. Foto: Federico Gutierrez

Berlin (dpa) - Jacob Kaplan lebt in Montevideo, der Hauptstadt Uruguays. Mit seinen 70 Jahren hat er noch immer keine Heldentat vollbracht. Kaplans Leben plätschert dahin, ohne dass etwas Besonderes passiert, da geht es ihm ganz ähnlich wie den meisten seiner Freunde aus der jüdischen Gemeinde.

Jacob bekommt die Vergänglichkeit außerdem dadurch zu spüren, dass sein Augenlicht zunehmend schlechter wird. Als er aber eines Tages von dem Gerücht hört, dass sich ein deutscher Nazi an der Küste Uruguays herumtreibt, da begibt sich Kaplan zusammen mit einem chaotischen Ex-Polizisten auf die Jagd.

Die internationale Mission aber, die die beiden initiieren, ist gefährlicher als zunächst gedacht.

(Señor Kaplan, Spanien/Uruguay/Deutschland 2014, 98 Min., FSK ab 0, von Álvaro Brechner, mit Rolf Becker, Hector Noguera, Nestor Guzzini)

Señor Kaplan

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