"Drunk in Love" gestohlen?

Liederklau: Roma-Sängerin klagt gegen Beyoncé

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Muss sie bald ordentlich blechen? Beyoncé Knowles steht wegen angeblichen Liederklau vor einem New Yorker Gericht.

Los Angeles - Sängerin Beyoncé könnte demnächst eine deftige Strafe erwarten. Eine ungarische Roma-Sängerin verklagt das Pop-Sternchen und behauptet Teile von "Drunk in Love" seien geklaut.

Der Song "Drunk in Love" war ein Mega-Hit und verhalf dem Sänger-Paar Beyoncé Knowles und Jay-Z mit über 5 Millionen verkauften Alben sicher zu einem kleinen Vermögen. An diesem Reichtum hätte auch gern die ungarische Roma-Sängerin Mitsou teil. Sie behauptet, dass ein Stück ihres in 1995 aufgenommenen Volkslieds "Bajba, Bajba Pelem" in den Hit-Song des Pop-Sternchens eingebaut wurde. Um genau zu sein: rund 29 Prozent von "Drunk in Love" soll auf dem ungarischen Lied basieren, das die Roma-Sänderin von ihrer Großmutter gelernt haben soll.

"Der sexuelle Liedtext beschwört fremdländische Erotik herauf"

Jedoch ist der Melodie-Diebstahl offensichtlich nur das geringere Übel für die ungarische Künstlerin, die mit bürgerlichen Namen Monika Juhasz Miczura heißt. Viel schlimmer fände sie, dass ihr Lied missbraucht worden sei, um "zu dem sexuellen Liedtext fremdländische Erotik" heraufzubeschwören. In "Drunk in Love" geht es um die erotische Spannung in der Ehe von Beynoné und Rapper-Ehemann Jay-Z. Ursprünglich handle der Song jedoch von der "Hoffnungslosigkeit, wenn man niemanden mehr vertrauen kann, außer der eigenen Mutter und Gott".

Dass man zumindest im Showbiz niemanden vertrauen kann, darüber ist sich Mitsou vermutlich jetzt eindeutig sicher. Neben einem Verbot des weiteren Missbrauchs des Liedes fordert Mitsou vor einem New Yorker Gericht von den beiden Multimillionären eine Entschädigung in ungenannter Höhe.

AFP/joh

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