Jede Spur fehlt

Prinzessin Latifa: Die Entflohene stand auf der Pegasus-Liste

Prinzessin Haya von Jordanien (2006) floh vor ihrem Ehemann, als sie von den Grausamkeiten gegen seine Tochter hörte (Symbolbild).
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Prinzessin Latifas Stiefmutter Prinzessin Haya floh 2019 vor ihrem Ehemann Sheikh Mohammed bin Rashid al-Maktoum (Symbolbild).

Prinzessin Latifa und ihre Stiefmutter Prinzessin Haya flohen beide vor Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktum. Jetzt stellt sich heraus: Beide standen auf der umstrittenen Pegasus-Liste.

Dubai – Internationale Bekanntheit erlangte die Tochter des Vizepräsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktum (72), durch ihren misslungenen Fluchtversuch vor ihrem Vater im Jahr 2018, der Prinzessin Latifa (35) nach ihren Angaben entführt hatte und in Hausarrest gefangen hielt. Sie berichtete von Misshandlung und Folter und wollte von ihren Häschern lieber erschossen, als zurück nach Dubai gebracht werden. Ihr Vater hingegen behauptete, dass er sie vor Entführern gerettet habe und dass sie einen freien Willen hätte. 

Im Mai dieses Jahres waren Bilder der Prinzessin in Freiheit aufgetaucht*, seitdem verliert sich ihre Spur. Prinzessin Haya bint al-Hussein (47), ehemalige Prinzessin von Jordanien und die sechste Ehefrau des Scheichs konnte ihre Flucht 2019 zu Ende bringen. Im Jahr 2020 erstritt sich die Tochter des ehemaligen Regeten Jordaniens König Husseins I.* sogar das Sorgerecht für die beiden gemeinsamen Kinder mit Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktum vor dem High Court in London.

Im Zuge des Skandals um die umstrittene Pegasus-Liste wurden Prinzessin Latifa und ihre Stiefmutter, Prinzessin Haya von Amnesty International als Ziele der Pegasus-Malware-Attacke benannt. Laut Enthüllungen der „Washington Post“ stand Prinzessin Latifas Telefonnummer seit 2018 auf der Liste*, die ihrer Stiefmutter folgte ein Jahr später. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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