Aus wird kurz vor Sendung bekannt

Moderator zofft sich live mit seinem Kollegen - und wirft dann hin

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Thomas Wosch und Martin "Gotti" Gottschild (l.) gehen getrennte Wege.

Die Meldung fiel relativ knapp aus: Ein Star-Moderator hat bei einer beliebten Radio-Sendung hingeworfen. Über die Gründe wird spekuliert.

Berlin - Die Mitteilung von radioeins vorige Woche fiel recht knapp aus. „radioeins bedauert, dass die Sendung ‚radioZWEI‘ mit Thomas Wosch und Martin „Gotti“ Gottschild (freitags, 17-19 Uhr auf radioeins) in dieser Kombination nicht fortgeführt wird. Gottschild hat aus wohlüberlegten Gründen seine Mitarbeit an dieser Sendung beendet“, heißt es auf der Homepage des beliebten Senders und auf Facebook. 

Martin „Gotti“ Gottschild bei „radioZWEI“ ausgestiegen

Programmchef Robert Skuppin richtete den Blick schon nach vorn: „Wir suchen einen neuen Co-Moderator für Thomas Wosch, um die Sendung mit einem modifizierten Konzept fortzusetzen. Mit ‚Gotti‘ Gottschild entwickeln wir alternative Programmprojekte bei radioeins.“ 

Die offizielle Mitteilung landete erst zweieinhalb Stunden vor der geplanten Sendung auf Facebook. Dort wurde auch bekannt gegeben, dass „Die schöne Woche“ am Freitag, 5.4., die normalerweise vor „radioZWEI“ läuft, kurzfristig um zwei Stunden verlängert werde.

Viele Fans reagierten geschockt auf die Nachricht: „Die Freitagnachmittage waren immer ein Highlight. Ein Plädoyer für Humor, gegen die Härte des Lebens und gegen das Spießertum in unserer Gesellschaft“ heißt es dort. Und: „Schade! Für mich war‘s die mit Abstand beste Sendung im deutschen Radio.“

Andere sind auch happy: „Das ist heute mal eine gute Nachricht! Ich habe diesen Unfug auch (bin anscheinend nicht alleine mit meiner Meinung) nicht ertragen können und den Sender gewechselt“, heißt es - die Sendung polarisierte mächtig.

Über die Gründe für den Ausstieg von Star-Moderator Gottschild wird nun eifrig spekuliert. Etwas nebulös schreibt ein Facebook-Nutzer: „Die Sendung vor zwei Wochen hat es zum Einsturz gebracht. Danke Thommy fürs Gegenhalten. Ich habe noch lange über die Sendung nachgedacht. Auch weil ähnliche Konflikte in letzter Zeit auch immer stärker in der Familie und im Freundeskreis aufbrechen. Gotti, denk noch mal drüber nach.“

Bei „radioZWEI“ gab‘s Zoff on Air

Was da gemeint sein könnte, führt der Blog rtiesler.de etwas ausführlicher aus: In der Sendung vom 22. März (hier im Podcast) „knallte es ordentlich“, heißt es. Wosch habe mit einem Anrufer diskutiert, ob der Sprach-Wandel angemessen sei und ob man etwa weiter „Negerkuss“ sagen könne. Laut Wosch eindeutig nein. Allerdings, so der Blogger: „Gotti hielt dagegen, was aber vielleicht auch mit einem gewissen Harmoniebedürfnis zu tun hatte. Für Wosch war das unverständlich, und es begann ein durchaus ernster Streit. Wosch war sauer, Gotti mindestens irritiert“, schildert es der Blogger. „Nun kann man darüber streiten, wie sinnvoll es ist, den Kollegen on Air dermaßen abzuwatschen.“

Ob der Streit on Air mit dem Gottschild-Ausstieg wirklich etwas zu tun hat? Darüber gab es zunächst kein offizielles Statement.

Weitaus amüsanter war da schon, was am Montagabend bei „Wer wird Millionär?“ passierte - eine Sex-Therapeutin äußerte einen Verdacht zu Helene Fischer und Florian Silbereisen.

lin

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