Modedesigner Guyon feiert gelungen Einstand in Paris

Rosa ist die Farbe des Hauses Schiaparelli. Foto: Etienne Laurent
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Rosa ist die Farbe des Hauses Schiaparelli. Foto: Etienne Laurent
Designer Bertrand Guyon erhielt für sein Debüt viel Beifall und Lob. Foto: Etienne Laurent
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Designer Bertrand Guyon erhielt für sein Debüt viel Beifall und Lob. Foto: Etienne Laurent
Schmucke Applikationen bei Schiaparelli. Foto: Etienne Laurent
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Schmucke Applikationen bei Schiaparelli. Foto: Etienne Laurent
Silberne Reliefhose von Bertrand Guyon. Foto: Etienne Laurent
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Silberne Reliefhose von Bertrand Guyon. Foto: Etienne Laurent
Bei Bertrand Guyon geht es auch auf dem Kopf rund. Foto: Etienne Laurent
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Bei Bertrand Guyon geht es auch auf dem Kopf rund. Foto: Etienne Laurent
Ein Hauch von Griechenland und Rom - Bertrand Guyon für Schiaparelli. Foto: Etienne Laurent
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Ein Hauch von Griechenland und Rom - Bertrand Guyon für Schiaparelli. Foto: Etienne Laurent
Verspielt und luftig: Eine Kreation von Bertrand Guyon. Foto: Etienne Laurent
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Verspielt und luftig: Eine Kreation von Bertrand Guyon. Foto: Etienne Laurent

Hard Rock trifft auf Romantik. Die Pariser Haute-Couture-Schauen geben einen Ausblick auf die luxuriöse Herbst- und Wintermode. Fließende Seidenstoffe sind ebenso zu sehen wie Lackleder und Bondage-Gewänder.

Paris (dpa) - Neuer Designer, neues Glück: Der Franzose Bertrand Guyon gab auf den Pariser Haute-Couture-Schauen seinen Einstand als Kreativdirektor des Modehauses Schiaparelli.

Fließende Seidenabendkleider mit tiefem Rückenausschnitt im Stil der 1930er-Jahre, auf Figur geschnittene, karierte Hosenanzüge und Blousonjacken, die aussahen, als bestünden sie aus Wasser, zeigten Guyons Können. Schillernde Brokatjacken und gesteppte Seidenmäntel wirkten hingegen etwas tantenhaft. Insgesamt erhielt der von Valentino kommende Designer für den Auftritt am Montag aber viel Lob. Er milderte den dramatischen Stil von Vorgänger Marco Zanini klug ab.

Am Vorabend hatte es Donatella Versace mit ihrer "Atelier Versace"-Kollektion krachen lassen. Zu hämmernder Musik schickte die Italienerin langmähnige Rockerbräute über den Laufsteg. Zu sehen waren Plateaustiefel aus Lackleder, fetzenartige Kleider, Netzstoffe, Pailletten in Reißverschlussform und Bondage-Gewänder.

Alles war dennoch äußerst präzise gearbeitet und wirkte dank mehrlagiger Seide, harmonischer Pastellfarben und kunstvoller Blütenstickerei ausgehfein. Einige Models erinnerten in ihren türkisfarben wehenden Gewändern an Nymphen. Hard Rock traf auf Romantik. Die Schauen für Herbst/Winter 2015/16 dauern noch bis Donnerstag an.

Website des Pariser Verbandes der Modeschöpfer der Couture und des Prêt-à-Porter, der die Schauen organisiert

Website Versace

Website Schiaparelli

zahlreiche Bilder und aktuelle Berichte zu einzelnen Schauen

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