Schauspiel-Star mischt sich ein

Berben: Parteien sollen weniger über Flüchtlingspolitik streiten

Iris Berben
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Schauspielerin Iris Berben hält nichts vom Parteiengezänk über die Flüchtlingspolitik.

Stuttgart - Schauspielerin Iris Berben hat Politiker und Parteien dazu aufgerufen, in der Flüchtlingspolitik weniger zu streiten. Junge und alte Menschen gingen deshalb nicht mehr zur Wahl, sagte sie.

„Sie haben das Vertrauen verloren wegen dem parteipolitischen Gezänke“, sagte Berben am Dienstag in einer Diskussionsrunde mit Baden-Württembergs SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid in Stuttgart. Es gehe in der Flüchtlingsfrage um eine maßgebliche Veränderung, die in 20 Jahren noch nicht abgeschlossen sei. „Warum denkt man nur an die nächste Wahl?“

Schockiert sei sie über den rechten Hass gegenüber Flüchtlingen. „Den Hass kann ich nicht nachvollziehen. Da breitet sich etwas aus. Das ist längst nicht mehr nur am rechten Rand.“

Berben kritisierte zudem, dass rechte Gruppen wie Pegida oder die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) zu viel öffentliche Aufmerksamkeit bekämen. „Was mich zur Verzweiflung bringt, ist dass die Seite der Menschenfänger so laut ist. Warum sind wir nicht lauter?“

dpa

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