Bad Gastein: Drahtseil-Flug und Design-Hotels

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Ab geht dei Post. Foto: Max Steinbauer/Photography

Bad Gastein (dpa) - Spätestens seit "Supergeil"-Sänger Friedrich Liechtenstein sein Album nach dem österreichischen Alpenort "Bad Gastein" benannt hat, erlebt das Belle-Epoque-Dorf in den Hohen Tauern eine kleine Renaissance.

Design-Hotels wie das "Miramonte" oder das "Regina", die gerne von Künstlern oder Medienleuten aus Wien, Berlin oder München besucht werden, sorgen für gute Presse (Das Bahn-Magazin "DB Mobil" schrieb: "Bad Gastein: Vom Kurort zum Szene-Hotspot") und beleben die sonst etwas altbackene Szenerie. Wo früher der Kaiser kurte, tummeln sich nun Kreative.

Der steile Ort mit einem imposanten Wasserfall mitten im Zentrum (manchmal auch "Badgastein" geschrieben) hat den Charme des fiktiven Dorfes "Nebelsbad" aus der Filmkomödie "Grand Budapest Hotel" von Wes Anderson. Seit Juli kann man für knapp 20 Euro gurtgesichert an einem 300-Meter-Drahtseil über die Talschlucht mit dem Wasserfall schweben - das kurze Abenteuer heißt "Flying Waters".

Flying Waters

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