Kunststreit in Hollywood

Alec Baldwin verklagt Kunsthändlerin

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Alec Baldwin fühlt sich hintergangen. Foto: Guillaume Horcajuelo

Hat Alec Baldwin 190 000 Dollar für ein Bild gezahlt, das er gar nicht haben wollte? Jetzt zieht er deshalb vor Gericht.

New York (dpa) - Weil er sich nach dem Kauf eines Gemäldes betrogen fühlt, hat der US-Schauspieler Alec Baldwin (58) eine New Yorker Kunsthändlerin verklagt.

Im Jahr 2010 habe Baldwin von der Kunsthändlerin Mary Boone das Bild "Sea and Mirror" von dem Maler Ross Bleckner für rund 190 000 Dollar erworben, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf Gerichtsdokumente.

In der bei einem New Yorker Gericht eingereichten Klage gibt der Schauspieler nun an, es handele sich bei dem Gemälde, das er bekommen habe, nicht um das ursprüngliche Werk, das er kaufen wollte. Die Kunsthändlerin habe ihm eine sehr ähnlich aussehende Version des Bildes mit dem gleichen Namen geliefert, ohne ihm das mitzuteilen.

Ein Anwalt der Kunsthändlerin wies die Vorwürfe zurück. "Frau Boone führt ihre Kunden nicht hinters Licht und wir sind überzeugt, dass diese leichtsinnige und rachsüchtige Klage abgelehnt wird."

Baldwin war unter anderem mit Filmen wie "Jagd auf Roter Oktober" und der TV-Serie "30 Rock" bekannt geworden.

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