WWF: Klimawandel macht Eisbären stark zu schaffen

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Eine Eisbärenmutter läuft mit ihren Jungen auf Futtersuche über Eisschollen im Gebiet der Nordwest-Passage in Kanada. Foto: Hinrich Bäsemann/Archiv

Berlin (dpa) - Nur noch 900 Eisbären leben in der Beaufordsee in Alaska und im Nordwesten Kanadas. Im Jahr 2004 waren es noch 1500 Tiere, teilte die Umweltschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) am Freitag in Berlin mit.

Sie berief sich dabei auf eine im Fachjournal "Ecological Applications" veröffentlichte Studie. Weltweit gebe es noch etwa 20 000 bis 25 000 Eisbären.

"Der Klimawandel macht den Tieren zunehmend zu schaffen", sagte WWF-Expertin Sybille Klenzendorf. "Das sommerliche Packeis auf dem Meer ist seit Jahren auf dem Rückzug und ohne Eis fehlt den Bären die Plattform zum Robbenjagen." Die durchschnittliche Lufttemperatur in der Arktis sei in den vergangenen 100 Jahren um rund fünf Grad Celsius gestiegen.

Der WWF befürchtet, dass sich die Zahl der Eisbären weiter verringert, wenn der Klimawandel nicht gestoppt wird.

Veröffentlichung in der Fachzeitschrift Ecological Applications

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