3D-Technik für künstliche Gesichtsteile

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Am Berliner Zentrum für künstliche Gesichtsteile (BZkG) der Charité entstehen Epithesen. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Berlin (dpa) - Menschen, die durch Krankheiten Teile ihres Gesichts verloren haben, können durch 3D-Technik künstliche Nasen oder Ohren passgenau modelliert bekommen.

"Ein Softwareprogramm aus der Filmbranche hilft uns dabei", berichtet die Anaplastologin Yvonne Motzkus vom Berliner Zentrum für künstliche Gesichtsteile. In dem an der Charité angesiedelten Zentrum, einem der wenigen deutschlandweit, entstehen 70 bis 80 Epithesen pro Jahr. Auf Basis einer Computertomographie des Schädels wird das aus Silikon gefertigte Gesichtsteil angepasst. Vor allem Menschen nach entstellenden Tumoroperationen kann so geholfen werden.

Charité-Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Berliner Zentrum für künstliche Gesichtsteile

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