ADAC-Test

Winterreifentest: Viele überzeugen – einige versagen

Beim neuen Winterreifentest des ADAC schneidet der überwiegende Teil mit „gut“ oder „befriedigend“ ab. Es gibt allerdings auch einige Versager.

Wer sich für kalte Jahreszeit neue Pkw-Winterreifen zulegen will, dem könnte der jüngste ADAC-Winterreifentest Orientierungshilfe bieten. Der Automobilklub hat insgesamt 33 Modelle diverser Hersteller im Kleinwagen-Format 185/65 R15 (T) sowie in der Dimension 215/60 R16 (Kompakt-SUV) auf den Zahn gefühlt.

Neben etlichen gut benoteten und soliden Reifen finden sich auch einige mangelhafte Winterreifen-Exemplare. Statt nur den Blick auf die Gesamtnote zu richten, empfiehlt der ADAC außerdem einen kritischen Vergleich in den Kategorien Bremsweg und Verschleiß.

Der ADAC hat 33 Winterreifen getestet.

Winterreifentest: Viele überzeugen – einige versagen

Als besonders verschleißarme Modelle mit Laufleistungen jenseits der 40.000 Kilometer werden in der 215/60-R16-Kategorie unter anderem der Sava Eskimo HP2, Matador MP93 Nordica oder Michelin Alpin 6 genannt. Bereits nach rund 24.000 Kilometer Fahrleistung ist hingegen der Coopertires WM-SA2 verschlissen, der auch aufgrund mäßiger Performance im 215/60-R16-Ranking mit der Gesamtnote 3,7 den letzten Platz belegt.

Kontrollampen und Warnleuchten im Auto: Was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

Testsieger bei den Winterreifen in der SUV-Kategorie ist der Continental WinterContact TS870 mit der Gesamtnote 2,1. Ebenfalls mit 2,1 wurde der Dunlop Winter Sport 3 bewertet. Auf den Rängen 3 und 4 folgen jeweils mit der Gesamtnote 2,3 der Goodyear UltraGrip Perfomance+ sowie der Michelin Alpin 6.

Winterreifentest: Michelin überzeugt mit kurzem Bremsweg

Bei den Kleinwagen-Reifen siegte mit dem Wintercontact ebenfalls ein Reifen von Continental. Wie die zweit- und drittplatzierten Modelle Goodyear UltraGrip 9 und Semperit Speed-Grip 5 erhielt er die Gesamtnote 2,2. Ebenfalls mit einem „gut“ wurde der Michelin Alpin 6 bewertet, der auf Platz 4 landete.

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Der Michelin-Winterreifen empfiehlt sich außerdem mit dem zweitkürzesten Bremsweg – der sich leicht berechnen lässt – von 80 auf 0 km/h auf nassem Asphalt. Mit 37,7 Meter musste er sich lediglich dem Bridgestone Blizzak ML005 (36,2 m) geschlagen geben, der mit der Gesamtnote 3,0 auf Rang 7 landete. Besonders lange Bremswege wurde bei den Modellen Imperial Snowdragon HP (45,7 m) sowie Wanli SW611 (47,7 m) gemessen. Beide Probanden landeten im Gesamtranking mit den Noten 5,3 und 5,5 abgeschlagen auf den hinteren Plätzen. (Mario Hommen/SP-X)

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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