Audi Autonomous Driving Cup

Münchner Studenten siegen beim Modellauto-Rennen

+
Beim Audi Autonomous Driving Cup wetteiferten rund 50 Studenten aus ganz Deutschland um das beste pilotiert fahrende Modellauto – hier im Bild Mitglieder der Teams des Karlsruhe Institute of Technology (li.) und der Technischen Universität München (re.).

Kreuzungen, Gegenverkehr oder Einparken und zwar ohne Fernsteuerung sollten Modellautos beim Audi Autonomous Driving Cup meistern. Nun steht das Gewinner-Team fest.  

Der Preis für das beste pilotiert fahrende Modellauto geht nach München: Ein Team von fünf Studierenden der Technischen Universität (TU) München hat sich beim ersten Audi Autonomous Driving Cup gegen starke Konkurrenten aus ganz Deutschland durchgesetzt.

Rund 50 Studierende in zehn Teams hatten seit Herbst vergangenen Jahres Modellfahrzeuge – Audi Q5 im Maßstab 1:8 – so programmiert, dass sie pilotiert fahren können. Beim Finale im Audi Museum mobile stellten die Teilnehmer nun die Leistungsfähigkeit ihrer Software unter Beweis. Im direkten Wettbewerb mussten die Modellautos zeigen, wie souverän sie auf Gegen- und Kreuzungsverkehr, schwierige Einparksituationen und plötzlich auftauchende Hindernisse reagieren.

„Die kreativen Lösungen, die die Studierenden präsentiert haben, haben die Jury überzeugt. Gerade für den Bereich der Fahrerassistenzsysteme und des pilotierten Fahrens sind Studiengänge von Bedeutung, die Wert auf diese Innovationsthemen legen und die Studenten dafür begeistern. Nach den guten Ergebnissen in diesem Jahr werden wir den Audi Autonomous Driving Cup auch 2016 wieder veranstalten“, so Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Vorstand Technische Entwicklung der Audi AG.

Das Team der TU München überzeugte die Jury vor allem durch souveränes Meistern der schwierigen Fahraufgaben im Finalparcours. Der zweite Platz, dotiert mit einem Preisgeld von 5000 Euro, ging an die Studierenden des Karlsruhe Institute of Technology (KIT). Über 1000 Euro Preisgeld für den Drittplatzierten freut sich das Team der Universität Freiburg.

ampnet/Sm

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Schocker: Probieren Sie das lieber nicht am Steuer
Schocker: Probieren Sie das lieber nicht am Steuer
Darum lacht das Netz über den Namen der neuen Mercedes X-Klasse
Darum lacht das Netz über den Namen der neuen Mercedes X-Klasse
Wofür ist eigentlich der kleine Hebel beim Rückspiegel gut?
Wofür ist eigentlich der kleine Hebel beim Rückspiegel gut?
E-Bike-Fahrer in Gefahr: Hoher Anteil tödlicher Unfälle
E-Bike-Fahrer in Gefahr: Hoher Anteil tödlicher Unfälle
Tuning: Was ist erlaubt, was nicht?
Tuning: Was ist erlaubt, was nicht?