Tipps und Tricks

Blütenstaub auf dem Auto: So werden Sie die Pollen wieder los

Pollen und Blütenstaub bleiben gern an Autos haften. Doch es gibt ein paar Tipps, wie der Wagen im Frühling und Sommer wieder sauber wird.

  • Im Frühling sowie im Sommer fliegen Pollen und Blütenstaub durch die Luft.
  • Auf Autos hinterlässt das eine hartnäckige Pollen-Schicht, die nicht leicht zu entfernen ist.
  • Einige Dinge sollten bei der Reinigung unbedingt beachtet werden.

Im Frühjahr und auch im Sommer wirbeln Pollen und Blütenstaub durch die Luft. Bleiben sie auf dem Auto liegen, sind sie gar nicht so leicht zu entfernen. Doch Experten wissen Rat.

Blütenstaub und Pollen auf dem Auto: Das können Sie dagegen tun

So aggressiv wie Vogelkot ist Blütenstaub zwar bei weitem nicht. Doch wer zu lange mit dem Waschen wartet, kann dem Lack dennoch schaden. Bei Regen werden Autos von den Pollen einigermaßen gründlich gereinigt, aber auf Regenwetter sollten Sie lieber nicht warten. Besser sei es, sein Auto mindestens alle 14 Tage zu waschen, das empfiehlt der TÜV-SÜD. Der Blütenstaub an sich sei nicht schädlich für den Lack, sollte sich dieser allerdings mit Sand oder ähnlichem vermischen, könne dies beim Putzen kleinere Kratzer im Lack aufgrund eines Schmirgeleffekts zur Folge haben.

Um die Pollen zu entfernen, sollen Autobesitzer einen Hochdruckreiniger verwenden. Zu beachten sei hierbei, dass der Strahler dabei einen Abstand von mindestens 30 Zentimeter zum Auto haben sollte, um mögliche Schäden zu vermeiden.

Blütenstaub setzt sich oft auf Motorhauben fest.

Frostschutzmittel sollten Sie vermeiden

Außerdem sei es wichtig, statt Frostschutzmittel einen Sommerscheibenreiniger einzusetzen. Andernfalls entstehe in Verbindung mit den Pollen ein Gemisch, dass sich noch schwerer von der Frontscheibe des Fahrzeugs entfernen lässt.

Im Gegensatz zu Blütenstaub können andere harzige Substanzen wie etwa Honigtau sich hartnäckiger am Lack festsetzen. Vor allem bei höheren Temperaturen könne das dazu führen, dass die Flecken besonders schwierig zu entfernen sind. Die Rückstände sollten daher so schnell und gründlich wie möglich entfernt werden.

Warnleuchten im Auto und was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

Das müssen Sie bei der Autowäsche beachten

Bevor Sie nun zu Eimer und Schwamm greifen, sollten Sie erst in Erfahrung bringen, ob Sie das in Ihrem Wohngebiet überhaupt dürfen. Bei der Autowäsche kommen immer wieder Reinigungsmittel zum Einsatz, deren chemische Substanzen nicht ins Grundwasser gelangen sollen. Mancherorts ist auch schon das Waschen mit Wasser verboten, da Ölreste oder Ähnliches sich dabei vom Auto lösen und ins Grundwasser gelangen können. Eine bundesweit einheitliche Regelung gibt es nicht, daher sollten Sie sich unbedingt vorab informieren. Je nach Bundesland drohen teilweise Strafen in Höhe von mehreren tausend Euro.

Rubriklistenbild: © Jessica Berger

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