Camaro und Co.

Spritschleudern der Autogeschichte: 43,5 Liter auf 100 Kilometer

Ein Chevrolet Camaro.
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Mit dem Camaro reagierte Chevrolet Ende 1966 auf den beleibten Ford Mustang. Das Muscle Car aus Detroit erwies sich mit dem V8-Motor und 7 Litern Hubraum jedoch als sehr durstig: Bis zu 43,5 Liter auf 100 Kilometern waren keine Seltenheit.
Ein roter Lamborghini Countach.
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Im Heck des ersten Lamborghini Countach verrichtete ein V12-Motor mit 5 Litern Hubraum seinen Dienst. Mit bis zu 33,5 Litern auf 100 Kilometern war der Sportwagen jedoch alles andere als sparsam. Die Neuauflage dürfte dank Hybrid-Antrieb deutlich weniger verbrauchen.
Rolls Royce Corniche Cabrio Baujahr 1984
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Der Rolls-Royce Corniche ist mit rund drei Tonnen wahrlich kein Leichtgewicht. Kein Wunder also, dass sich auch der V8-Motor mit 7 Litern Hubraum als Schluckspecht erwies. Bis zu 29 Liter gönnte sich der edle Brite auf 100 Kilometer.
Ein Dodge Charger.
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Auch der Dodge Charger ist ein Klassiker der amerikanischen Automobil-Geschichte. Getreu dem Motto „Höher, schneller, weiter“ fällt auch sein Spritverbrauch üppig aus. Bei frühen Modellen waren bis zu 27 Liter auf 100 Kilometer möglich.
Aston Martin Lagonda
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Optisch kann man vom Aston Martin Lagonda halten, was man möchte. In Sachen Spritverbrauch zählt der Brite, mit bis zu 26,1 Liter auf 100 Kilometern, aber zu den durstigsten Autos, die jemals gebaut wurden.
Hummer H1
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Der Hummer H1 wurde ursprünglich vom US-amerikanischen Militär-Herstellers AM General gebaut. Dieser verkaufte die Markenrechte schließlich an General Motors. So wuchtig wie der Geländewagen aussieht, war auch sein Verbrauch, der bei bis zu 24,5 Liter auf 100 Kilometer lag. Die Neuauflage des Klassikers ist im übrigen rein elektrisch unterwegs.
Bentley Arnage
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Bis 2010 baute Bentley den 2,6 Tonnen schweren Arnage, auf dem auch die State Limousine der verstorbenen Königin Elisabeth II basierte. Mit dem größten Motor war ein Verbrauch von 24,2 Liter auf 100 Kilometer möglich.
Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport L Edition Type 35
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Der Bugatti Veyron war eines der ersten Autos mit Straßenzulassung, das mehr als 1000 PS unter der Haube hatte. Der Motor des „Super Sport“ leistete sogar 1.200 PS. Die Folge: ein Verbrauch von durchschnittlich 24,1 Litern auf 100 Kilometer. Innerorts sind sogar bis zu 37,2 Liter möglich.
Dodge Challenger RT
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Neben dem Charger eroberte Dodge auch mit dem Challenger den US-Muscle-Car-Markt. Letztere zeigte sich mit einem Verbrauch von 23,5 Litern auf 100 Kilometer etwas „sparsamer“.

Heutzutage versuchen die Hersteller den Verbrauch ihrer Autos so gering wie möglich zu halten. Doch das war nicht immer so, wie dieses Ranking zeigt.

Moderne Autos verbrauchen immer weniger Sprit, auch weil strenge Vorgaben in Sachen CO2 eingehalten werden müssen. Der Kia Niro 2.6 GDI Hybrid gibt sich beispielsweise bereits mit 3,4 Liter Super auf 100 Kilometern zufrieden. Ein Verbrauch, der in den Sechziger und Siebzigerjahren noch unvorstellbar war.

So mancher Wagen brachte es damals auf einen Verbrauch von 40 Litern und mehr. Das mag einerseits am Stand der Technik gelegen haben, anderseits aber auch den Spritpreisen. Die waren damals nämlich noch deutlich von Rekordwerten jenseits der 2 Euro (etwa 3,91 Deutsche Mark) entfernt. In den USA kostet die Gallone (etwa 3,8 Liter) Anfang der Siebziger grade einmal 35 Cent (heute etwa 2,51 US-Dollar).

Entsprechend ist es kaum überraschend, dass viele Spritschleudern der Autogeschichte aus dieser Zeit stammen, wie beispielsweise der Ende 1966 erschienenen Chevrolet Camaro, der es auf einen Verbrauch von 43,5 Litern Benzin auf 100 Kilometer brachte. Der ab 2005 gebaute Bugatti Veyron war mit 24 Litern auf 100 Kilometern allerdings nur unwesentlich sparsamer. Gleiches gilt auch für den Hummer H1 der es auf 24,5 Liter brachte und es somit ebenfalls in die Top-10 geschafft hat.

Rubriklistenbild: © Chevrolet

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