Fast vier Millionen US-Dollar ergaunert

An Dreistigkeit kaum zu überbieten: Mann kauft sich mit Corona-Staatshilfe einen Lamborghini

Ein Lamborghini auf der Maximilianstraße in München
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Einen Lamborghini können sich nur wenige Menschen leisten – ein Mann aus Miami kaufte sich einen mit Corona-Staatshilfen.

Corona-Staatshilfen sind für Leute gedacht, die wegen der Coronavirus-Pandemie finanzielle Probleme haben. Ein Mann aus Miami hat sich damit einen Lamborghini geleistet.

Die ganze Welt leidet nach wie vor unter den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. Der Alltag ist stark eingeschränkt. Menschen sind angehalten, im Alltag überall, ob zuhause, in Geschäften oder im Auto*, auf die Hygiene- und Abstandsregelungen zu achten. Auch die Wirtschaft leidet stark wegen Corona, weshalb viele Länder die Betroffenen durch Staatshilfen unterstützen – auch die USA. Ein Mann aus Florida hat dies aber schamlos ausgenutzt und sich große Beträge ergaunert, mit denen er unter anderem einen teuren Lamborghini gekauft hat.

Lamborghini mit Corona-Staatshilfen gekauft: Mann ergaunert fast vier Millionen US-Dollar

Der 29-Jährige aus Miami, Florida, soll insgesamt 3,9 Millionen Dollar aus dem „Paycheck Protection Program“ (PPP) auf unlautere Weise erhalten haben. Diese dienen eigentlich dazu, die Kosten für Miete sowie Löhne der Mitarbeiter abzudecken. Mit den Geldern soll der Mann jedoch unter anderem einen Lamborghini Huracan erworben haben.

Einen solchen Lamborghini Huracan kaufte sich der Mann aus Florida (Symbolbild).

Der Mann soll durch Anträge im Namen verschiedener Unternehmen etwa 13,5 Millionen Dollar an PPP-Staatshilfen beantragt haben. Dabei habe er falsche und irreführende Angaben zu den jeweiligen Lohn- und Gehaltskosten der Unternehmen angegeben.

Nichtsdestotrotz wurden ihm zunächst Gelder in Höhe von etwa 3,9 Millionen Dollar zugestanden. Damit soll er sich einen Lamborghini Huracan für rund 318.000 US-Dollar gekauft haben. In den Tagen und Wochen nach der Auszahlung der PPP-Mittel soll Hines der Beschwerde zufolge keine Lohn- und Gehaltszahlungen geleistet haben, die er bei seinen Kreditanträgen geltend gemacht hatte. Stattdessen leistete er sich Aufenthalte in Luxushotels und gab das Geld für Schmuck, Kleidung und Dating-Websites aus.

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Corona-Betrüger aus Miami: So wurde er erwischt

Ermittler kamen dem 29-jährigen Betrüger auf die Schliche, nachdem er in einen Unfall verwickelt war und Fahrerflucht beging. Daraufhin wurde er von der Polizei von Miami verhaftet. Die Behörden beschlagnahmten den Lamborghini sowie 3,4 Millionen US-Dollar von seinen Bankkonten. Er wurde wegen Bankbetrug, falscher Angaben gegenüber einem Finanzinstitut und der Beteiligung an Transaktionen mit unrechtmäßigen Erlösen angeklagt. (ök) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

Quellen: Miami Herald

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Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
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Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei
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Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen. © dpa
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Ist der Weihnachtsmann am 28. Dezember wirklich noch im Stress? Und woher hat er den diesen neuen Schlitten? Fragen über Fragen - doch auf alle Fälle war hier ein hier ein Strafzettel für zu schnelles Fahren fällig. © Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt. © dpa

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