Im Herbst

Tief stehende Sonne blendet: Tricks helfen, Unfälle zu vermeiden

Im Herbst steht die Sonnen oftmals tief und blendet die Autofahrer. Doch einige simple Tricks helfen die Unfallgefahr zu senken.

Im Herbst werden die Tage kürzer und auch die Sonne steht tiefer. Für Autofahrer wird das leicht zur Gefahr, weil sie dadurch geblendet werden können. Entsprechend müssen auch Fußgänger und Radfahrer damit rechnen, nicht immer rechtzeitig gesehen zu werden. Doch einige Tricks können die Gefahr reduzieren.

Die Verkehrsexperten vom TÜV Thüringen raten beispielsweise dazu, die Sitzposition zu erhöhen und die Sonnenblenden herunterzuklappen. Zudem kann auch das Tragen einer Sonnenbrille helfen, die Unfallgefahr durch die tief stehende Herbstsonne zu verringern. Allerdings hat die Sonnenbrille auch den Nachteil, dass die bereits dunkle Umgebung weiter abgedunkelt wird. Zu dunkle Gläsern sind am Steuer ohnehin nicht erlaubt. Der ADAC rät Brillenträgern daher zu entspiegelten Gläsern.

Die tief stehende Sonne im Herbst kann für Autofahrer schnell zur Gefahr werden.

Tief stehende Sonne blendet: Tricks helfen, Unfälle zu vermeiden

Weitere Tipps: Sich am rollenden Verkehr orientieren, bremsbereit sein und den Sicherheitsabstand vergrößern. Es ist außerdem sinnvoll, das Tempo an die schlechtere Sicht anzupassen. Wer mit eingeschaltetem Abblendlicht oder Tagfahrlicht fährt, ist zudem für andere Verkehrsteilnehmer früher erkennbar. Beim Abbiegen und Auffahren gilt besondere Vorsicht. Hier könne der Beifahrer unterstützen, wenn er einen besseren Blickwinkel hat.

Wissenstest Verkehrsschilder: Hätten Sie alle erkannt und wissen, was sie bedeuten?

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Das Verkehrszeichen für den Überholverbot dürfte allen Autofahrern bekannt sein. Dieses neue Straßenschild ist eine Abwandlung dessen. Es gilt explizit als Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen. Das bedeutet in Straßenabschnitten, die mit diesem Verkehrszeichen ausgeschildert sind, dürfen mehrspurige Fahrzeuge (Autos, LKWs) keine Motorräder oder Fahrräder überholen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch dieses Straßenschild dient dem Schutz von Fahrradfahrern. Es markiert einen Bereich, der als Fahrradzone gilt. Das bedeutet für Autofahrer, dass sie ab diesem Schild maximal mit Tempo 30 km/h fahren dürfen. Außerdem dürfen sie den Radverkehr weder gefährden noch behindern. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mal Hand aufs Herz: Vermutlich haben viele Radfahrer ohnehin von dieser Regelung Gebrauch gemacht - auch wenn sie bislang als Verstoß gewertet wurde. Jetzt ist das rechts Abbiegen an einer roten Ampel offiziell erlaubt - zumindest dort, wo der Grünpfeil für Radfahrer das kennzeichnet.  © Bundesanstalt für Straßenwesen
Abbiegepfeil für Autofahrer
Das gleiche Verkehrszeichen gibt es seit geraumer Zeit auch für Autofahrer. Doch es herrscht weiterhin noch viel Unwissenheit unter den Verkehrsteilnehmern bezüglich des Grünpfeils. Denn korrekterweise muss man sich hierbei wie bei einem Stoppschild verhalten. Das bedeutet, das Fahrzeug muss zunächst vollständig anhalten und laut Straßenverkehrsordnung mindestens drei Sekunden stehenbleiben. Erst dann darf man bei einer roten Ampel rechts abbiegen, sofern kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Die gleichen Regelungen gelten auch für Radfahrer.  ©  Malte Christians/dpa (Archivbild)
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Dieses Verkehrszeichen kennzeichnet Radschnellwege unabhängig von der Beschaffenheit der Straße. Zum Beispiel bei sandigen Straßen soll so kenntlich gemacht werden, dass es sich um einen Radschnellweg handelt. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mit diesem Straßenschild sollen künftig Bereiche für Lastenfahrräder freigehalten werden, wie etwa Parkbereiche, Abstellflächen oder Ladezonen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Fahrzeuge von Carsharing-Diensten müssen mit dieser Plakette an der Windschutzscheibe klar erkennbar sein. Der Firmenname sowie das Kennzeichen müssen darauf zu sehen sein.  © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
PKWs, LKWs, Fahrräder, Fußgänger: Die meisten Verkehrsteilnehmer haben ein entsprechendes Sinnbild für Verkehrszeichen. Ab sofort gibt es auch eins für Fahrgemeinschaften. Allerdings gibt es noch keine Bereiche, wo dieses zum Einsatz kommen könnte. Ähnliches gilt beim folgenden Verkehrsschild. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch Carsharing-Fahrzeuge bekommen ein eigenes Sinnbild. Es soll unter anderem in Parkbereichen eingesetzt werden, die für Carsharing-Autos bestimmt sind. © Bundesanstalt für Straßenwesen
Speedmarathon in Baden-Württemberg
Temposünder und Falschparker müssen davon abgesehen seit 9. November 2021 tiefer in die Tasche greifen. Der erneuerte Bußgeldkatalog sieht härtere Strafen vor: Wer beispielsweise innerorts 16 bis 20 Kilometer pro Stunde (km/h) zu schnell fährt und geblitzt wird, der zahlt 70 Euro statt wie früher 35 Euro. Höhere Geldstrafen gibt es auch für jene, die verbotswidrig auf Geh- und Radwegen parken, unerlaubt auf Schutzstreifen halten oder in zweiter Reihe parken und halten. So kostet das Parken in zweiter Reihe nun 55 statt 20 Euro, noch teurer wird es, wenn andere Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet werden. Neu ist außerdem eine Geldbuße von 55 Euro für unberechtigtes Parken auf einem Parkplatz für elektrisch betriebene Fahrzeuge und Carsharing-Fahrzeuge. © Uwe Anspach/dpa (Archivbild/Symbolbild)

Die Blendwirkung kann zudem durch eine verschmutzte Frontscheibe – beispielsweise durch Insektenreste – verstärkt werden. Diese sollte daher regelmäßig von außen und innen gereinigt werden. Denn wenn die Windschutzscheibe nicht richtig sauber ist, können die Wischblätter Schlieren ziehen.

Zudem sollte auch geprüft werden, ob noch genug Wischwasser vorhanden ist. Gleiches gilt auch für die Wischblätter der Scheibenwischer. „Im schlimmsten Fall verkratzen kaputte Wischer sogar die Windschutzscheibe. Deshalb im Zweifelsfall Scheibenwischer lieber häufiger wechseln“, rät der ADAC daher.

Rubriklistenbild: © Florian Karlstedt/Imago

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