Audi, Tesla und Co.

Elektroauto statt Verbrenner: Sixt steigt bis 2030 um

Bei Sixt gilt künftig: Elektroauto statt Verbrenner. Bis 2030 sollen 70 Prozent der Mietwagenflotte in Europa elektrifiziert sein.

Die Elektromobilität setzt sich immer weiter durch. Das gilt auch für die großen Autovermieter, die ihr Angebot an Elektroautos immer weiter ausbauen. Hertz hat beispielsweise eine Großbestellung bei Tesla getätigt und auch Sixt sortiert den Verbrenner langsam aus. Bis 2030 sollen in Europa zwischen 70 und 90 Prozent der Flotte aus Hybriden oder reinen Elektroautos bestehen.

Weltweit sollen es bis Ende 2023 rund 12 bis 15 Prozent sein, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Zum Ende des ersten Halbjahres lag der Wert bei rund 10 Prozent, wie ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte. Bis Ende des Jahres sollen zudem 20 neue Elektro- und Plugin-Modelle – von Audi, Opel, Renault, BMW, Peugeot bis hin zu Tesla – zur Verfügung stehen.

Bis 2030 soll der Großteil der Sixt-Flotte elektrifiziert sein. (Symbolbild)

Elektroauto statt Verbrenner: Sixt steigt bis 2030 um

Um seinen Kunden die Nutzung der Elektroautos so einfach wie möglich zu machen, investiert Sixt „über die kommenden Jahre 50 Millionen Euro in seine eigene Ladeinfrastruktur“ an den Stationen. Zudem sollen diese mithilfe von Partnern über die neue Sixt-Charge-Funktion in der App europaweit Zugriff auf rund 300.000 Ladesäulen haben.

Elektroautos: Die zehn beliebtesten Modelle in Deutschland

BMW i3
Platz 10: BMW i3. Schon seit 2013 auf dem Markt, und immer noch recht beliebt: 12.178 BMW i3 wurden 2021 neu zugelassen. Trotzdem läuft die Produktion des City-Stromers mit knapp 300 Kilometern Reichweite nach insgesamt 250.000 Einheiten dieses Jahr ohne Nachfolger aus. Preis: ab 39.000 Euro. © BMW
Fiat 500
Platz 9: Fiat 500. Das aktuelle Modell des Kleinstwagens, auch als Fiat 500e oder Fiat 500 Elektro bezeichnet, wird ausschließlich als E-Auto angeboten. 2021 fand er 12.516 Kunden. Je nach Akku-Größe schafft der kleine, aber charakterstarke Cityflitzer aus dem Stellantis-Konzern 190 bis über 300 Kilometer. Preis: ab 26.790 Euro. © Fiat/Stellantis
VW ID.5
Platz 8: VW ID.4. Die Crossover-Variante des braven Grundmodells ID.3 mit größerem Innenraum und etwas Off-Road-Fähigkeit wurde im vergangenen Jahr 12.734 mal zugelassen. Die Reichweite der Top-Version gibt VW reichlich optimistisch mit 518 Kilometern an. Preis: Ab 46.515 Euro. © Ingo Barenschee/VW
Skoda Enyaq iV
Platz 7: Škoda Enyaq iV. Der technische Ableger des VW ID.3 und ID.4 auf der MEB-Plattform ist mit 4,65 Metern etwas länger, und erfüllt somit das übliche Marken-Image als Alternative für die Familie. 13.026 Käufer und Leasingnehmer überzeugte das E-SUV mit offiziell bis zu 500 Kilometern Reichweite. Preis: ab 46.515 Euro. © Skoda Auto a.s.
Hyundai Kona Elektro
Platz 6: Hyundai Kona Elektro. Im Gegensatz zum neuen Ioniq 5 bietet Hyundai den seit Kona mit verschiedenen Antriebsversionen an, das seit 2018 verkaufte Elektroauto brachte es auf 17.240 Neuzulassungen. Die Motoren leisten 136 oder 204 PS, die Reichweite beträgt maximal 484 Kilometer. Preis: ab 35.650 Euro.  © Hyundai
Smart EQ fortwo Edition Bluedawn smart EQ fortwo edition bluedawn: stylish and electrifying eye-catcher
Platz 5: Smart EQ Fortwo. Wie beim BMW i3 ist auch das Ende des Elektrozwergs besiegelt. Künftig kommen die Elektroautos aus China und als größere SUV daher. Das Original fand trotz seiner mickerigen Reichweite von offiziell 153 Kilometer noch 17.413 Abnehmer. Preis: ab 21.940 Euro. © Mercedes-Benz AG
Renault Zoe
Platz 4: Renault Zoe. Beim Crashtest versagte die aktuelle Version des französischen City-Stromers (null Sterne!), aber mit 24.736 Neuzulassungen war er hierzulande durchaus beliebt. Dank bis zu 395 Kilometern maximaler Reichweite eignet er sich auch für längere Trips. Preis: ab 33.140 Euro. © Renault
VW ID.3
Platz 3: VW ID.3. Das Grundmodell des „Modularen E-Antriebs-Baukastens“ des VW-Konzerns gilt längst als elektrischer VW Golf, auch wenn sich manch Stromer-Fan einen etwas aufregenderen Auftritt gewünscht hätte. Europaweit brachte es der ID.3 mit seinen offiziell bis zu 553 Kilometern Reichweite schon auf über 100.000 Verkäufe, auf Deutschland entfielen 26.693 Zulassungen. Preis: ab 36.960 Euro. © VW
VW e-Up
Platz 2: VW e-Up. Seine große Beliebtheit führt zu seinem größten Nachteil: Immer wieder ist der kleine, 30.797 mal zugelassene Stromer ausverkauft, was letztendlich auch zu einer kräftigen Preissteigerung führte. Bis zu 260 Kilometer Reichweite gehen für diese Größe ok. Preis: ab 26.895 Euro. © VW
Tesla Model 3
Platz 1: Tesla Model 3. Das Einstiegsmodell des Elektroauto-Pioniers sicherte sich mit 35.262 Neuzulassungen klar die Pole-Position, und schaffe es wochenweise sogar an die Spitze der Gesamt-Charts aller Pkw. Die Reichweite beträgt laut Werksangabe bis zu 547 Kilometer. Preis: ab 52.965 Euro. © Tesla

„Wir bei Sixt glauben an Innovation, an Fortschritt, an Freiheit. Dies gilt auch für das brennendste Thema unserer Zeit, den Klimawandel. Da jede Miete eines E-Autos eine bezahlte Probefahrt ist, wird Sixt zum Begeisterungsbeschleuniger der E-Mobilität“, erklärt Alexander Sixt, der das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder Konstantin leitet.

Elektroauto statt Verbrenner: Sixt-Kunden profitieren vom Umstieg

Das zeigt auch eine Studie, die Sixt gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen TNS durchgeführt hat: Rund 70 Prozent der befragten Kunden geben an, dass eine Mietwagen-Nutzung dazu beiträgt, Vorbehalte gegenüber E-Mobilität abzubauen. Etwa zwei Drittel sehen darin eine gute Möglichkeit, ein Elektroauto kennenzulernen. Für 55 Prozent ist die Miete sogar wichtig oder sehr wichtig bei der Kaufentscheidung.

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Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

„Aber es geht uns um mehr: Mit der Kombination aus einer großen Vielfalt an Elektrofahrzeugen, dem einfachen Zugang zu flächendeckender Ladeinfrastruktur sowie der Klimaneutralität unseres Unternehmens wollen wir Wegbereiter für eine nachhaltige Zukunft sein.“ Doch auch für die Kunden rechne sich der Umstieg aufs Elektroauto, wie Sixt dem Handelsblatt sagte: „Gerade im Verbrauch fährt man auf Basis aktueller Energiepreise deutlich günstiger als mit vergleichbaren Autos mit Verbrennungsmotor.“

Rubriklistenbild: © Florian Gaertner/Imago

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