Qualmende Reifen

Extrem-Drift durch Kreisverkehr gefilmt – Video führt zu 15-monatigem Fahrverbot

Mehrmals kurvte ein Lexus-Fahrer in Großbritannien im Drift durch einen Kreisel. Dabei wurde er gefilmt – nun ist sein Führerschein erstmal länger weg.

Wird ein Auto im Drift bewegt, dann kann das durchaus ziemlich lässig aussehen. Allerdings braucht es dafür ein gewisses Talent der Person hinter dem Lenkrad. Der passende Ort, um seine Drift-Kunst zu demonstrieren, wäre allerdings eine abgesperrte Strecke – und keine öffentliche Straße. Ein Lexus-Fahrer in Großbritannien zirkelte nun mehrmals um einen Kreisverkehr – nun muss er die Konsequenzen für seine Aktion tragen.

Mit einem Lexus driftete ein 26-Jähriger in Großbritannien durch einen Kreisel – jetzt ist sein Führerschein erstmal weg.

Wilder Drift durch Kreisverkehr von Passant gefilmt: 15 Monate Fahrverbot

Das Pech des 26-jährigen Lexus-Drifters: Er wurde auf seinem wilden Ritt von einem Passanten gefilmt. In dem Video (weiter unten zu finden) ist zu sehen, wie er mitsamt einem Beifahrer, röhrendem Auspuff und qualmenden Reifen zuerst im Kreisverkehr driftet, dann um eine Verkehrsinsel, um anschließend dann nach einem erneuten Kreisel-Drift davonzufahren. Der Filmer fand die Aktion offenbar weniger toll und übergab das Video der Polizei. In den USA liegen seit einiger Zeit sogar noch deutlich gewagtere Kreuzungs-Drifts im Trend.

Bußgeldkatalog: Mit welchen Geldstrafen Verkehrssünder rechnen müssen

Streit um Tempolimit für Ortsdurchfahrt
Zum 9. November 2021 ist der neue Bußgeldkatalog in Kraft getreten. Wer innerorts 16 bis 20 Stundenkilometer zu schnell fährt und geblitzt wird, zahlt statt wie früher 35 nun 70 Euro. © Sebastian Gollnow/dpa
Wer außerorts 16 bis 20 km/ zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt statt früher 30 nun 60 Euro, auch hier gilt: je schneller, desto teurer. In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder.
Wer außerorts 16 bis 20 km/ zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt statt früher 30 nun 60 Euro, auch hier gilt: je schneller, desto teurer. In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder. © Uwe Anspach/dpa
 Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird teurer. Verstöße werden statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. M
Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird teurer. Verstöße werden statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. (Symbolbild) © Arne Dedert/dpa
Manche Verstöße würden entsprechend auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC mit Blick auf den neuen Bußgeldkatalog erläuterte.
Manche Verstöße würden entsprechend auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC mit Blick auf den neuen Bußgeldkatalog erläutert hatte. Dies gelte dann, wenn Radfahrer vorschriftswidrig auf einem Gehweg fahren.  © Paul Zinken/dpa
Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird anstatt wie früher bis zu 15 Euro mit einem Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro geahndet. (Archivbild/Symbolbild)
Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird anstatt wie früher bis zu 15 Euro mit einem Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro geahndet. (Archivbild/Symbolbild)  © Swen Pförtner/dpa
Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie früher 35 Euro rechnen.
Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie früher 35 Euro rechnen. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen.
Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen. (Archivbild/Symbolbild) © Sebastian Gollnow/dpa
Wer keine Rettungsgasse bildet, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.
Wer keine Rettungsgasse bildet oder die sogar selbst zum schnelleren Vorankommen mit dem Auto nutzt, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.  © Patrick Seeger/dpa
Polizei-Kontrollaktion zu Drogen und Alkohol
Lkw-Fahrer, die gegen die neu eingeführte Pflicht verstoßen, mit dem Lastwagen beim Rechtsabbiegen innerorts nur mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren, werden mit 70 Euro zur Kasse gebeten. (Archivbild/Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa
Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.
Auto-Poser aufgepasst: Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.  © Patrick Pleul/dpa

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Drift durch Kreisverkehr von Bürger gefilmt: Fahrer muss 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten

Nun wurde der 26-Jährige wegen „rücksichtslosen Fahrens“ zu einem 15-monatigen Fahrverbot verurteilt. Darüber hinaus muss er 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Und auch nach Ablauf der Frist bekommt der Lexus-Drifter seinen Führerschein nicht einfach wieder ausgehändigt: Er muss zuvor eine erweiterte Fahrprüfung absolvieren.

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Drift durch Kreisverkehr von Bürger gefilmt: „Um fair zu sein: Er ist gut im Driften.“

Vor nicht allzu langer Zeit hatte in Polen ein BMW-Cabrio-Fahrer eine ähnliche Aktion abgeliefert – und war im Anschluss direkt der Polizei „vor die Haube“ gefahren. In den Kommentaren unter dem Facebook-Post sind die Nutzer geteilter Meinung über den Kreisverkehr-Drift:

  • „Das ist nicht der richtige Ort dafür, er hätte es besser wissen müssen.“
  • „Um fair zu sein: Er ist gut im Driften.“
  • „Er beherrscht sein Auto besser als 95 % der ahnungslosen Blinden im Straßenverkehr.“
  • „Wer auch immer das witzig findet... es wäre nicht so lustig, wenn er ein Kind umgefahren und getötet hätte.“
  • „Das ist nicht der richtige Ort dafür, aber das komplett richtige Ergebnis.“
  • „Ich habe mich immer gefragt, warum die Versicherungsangebote für Lexus-Fahrzeuge so teuer sind.“

Rubriklistenbild: © Facebook (Swindon Police)

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