VW, Audi und Skoda

Abgas-Skandal und CO2-Problem: Die wichtigsten Infos

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Beim VW-Abgasskandal kommen immer mehr Details ans Licht. Auch 2016-Modelle von Volkswagen haben ein C02-Problem. 

Der Abgas-Skandal weitet sich immer mehr aus. Im Diesel-Gipfel wurde nun beschlossen, was mit betroffenen Fahrzeugen passieren soll. Alle Infos auf einen Blick.

+++Update vom 03. August 2017: Auf einer Pressekonferenz wurden nun die Ergebnisse des "Diesel-Gipfels" bekannt gegeben. Demnach sollen mehr als 5 Millionen Diesel-Autos der Emmissionklasse 5 und auch 6 in Deutschland mit einer neuen Schadstoff-Software nachgerüstet werden. Mehr zum Gipfel und was Besitzer von älteren Diesel-Fahrzeugen machen können, lesen Sie in der großen Zusammenfassung auf tz nach.

+++Update vom 19. Juli 2017: Anfang August findet der "Diesel-Gipfel" statt. Bundesregierung, Bundesländer und Autohersteller wollen konkrete Schritte erörtern, um den Schadstoffausstoß zu vermindern.

+++Update vom 14. Juli 2017: Auch gegen Mercedes werden schwerwiegende Manipulationsvorwürfe erhoben. Mehrere Medien berichten, dass die die Schwaben fast zehn Jahre lang Autos mit zu hohen Schadstoffwerten verkauft haben sollen. Nach Bekanntwerden dieser neuen Recherchen bestellte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt am gestrigen Donnerstag Mercedes-Vertreter in sein Ministerium ein. Man wolle den Vorwürfen nachgehen, hieß es. 

+++Update vom 05. Juli 2017: Volvo läutet den Abschied vom Verbrennungsmotor ein. Der schwedische Hersteller will Schritt für Schritt vom Verbrennungsmotor wegkommen und auf E-Mobilität setzen.     

+++Update vom 02. Juni 2017: Nun ist es raus. Wie die tz berichtete, sind nach den VW- nun auch Audi-Fahrer von der sogenannten Schummelsoftware betroffen. Es wurde eine große Rückrufaktion angekündigt.  

+++Update vom 15. März 2017: Razzia bei Audi. Gegenstand der Ermittlungen sei, laut Medienberichten, der Verkauf von 80.000 Autos von 2009 bis 2015 in die USA, die mit einem von Audi entwickelten V6-Drei-Liter-Dieselmotor ausgestattet sind. 

Der Sechszylinder-TDI-Motor war Thema auf der Audi-Jahrespressekonferenz. In Europa wurde unser 3-Liter-V6-TDI nicht beanstandet, sagte Audi-Chef Rupert Stadler. Mehr über die Razzia bei Audi lesen Sie hier bei tz.de

+++Update 3. Februar 2017: Wirbel um TÜV-Plakette. DerTÜV Nord will nicht-umgerüsteten Autos, laut Medienberichten, die Plakette verweigern. Doch geht das eigentlich?

Probleme bekommen demnach Autobesitzer, die ihren Wagen nicht zum Nachrüsten in die Werkstatt gebracht haben und zur Hauptuntersuchung (HU) müssen. Denn es gibt eine Frist von 18 Monaten. Innerhalb dieser Frist müssten betroffene Halter ihre Dieselfahrzeuge in die Werkstatt bringen.

Diese Frist von 18 Monaten endet im Juli 2017. Da die Rückrufaktion mit dem VW Amarok im Januar 2016 gestartet war. 

Doch noch läuft der Rückruf. Unklar scheint demnach, wann die Frist tatsächlich endet, ob spätere Stichtage gelten sollen. Eine gesetzliche Regelung fehle noch.

Update: Seit Anfang 2016 ruft der Volkswagenkonzern betroffene Diesel-Autos in die Werkstatt. Bis Ende des Jahres wollten die Wolfsburger die Rückrufaktion abgeschlossen haben.

  •  Volkswagen erhält (4. November) nach eigenen Angaben vom zuständigen Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die Freigabe für die Umrüstung von weitere 2,6 Millionen Fahrzeugen. Die 1,6-Liter Diesel-Motoren aus der Baureihe EA 189 können nun in der Werkstatt umgerüstet werden. Ein Softwareupdate und der Einbau eines sogenannten Strömungsgleichrichter ist hier notwendig. Betroffene Kunden werden nun per Brief benachrichtigt. Es geht um unterschiedliche Modelle, wie VW Golf, VW Passat, Audi A4 oder Seat Leon.
  • Der Rückruf der 8.500 betroffenen VW Pick-up Amarok läuft seit Januar 2016 planmäßig.
  • Der Rückruf beim Golf hat begonnen. Genaue Zahlen liegen noch nicht vor. In Deutschland müssen 4.000 Autos Golf TDI Blue Motion mit 2,0 Liter-Motor und Schaltgetriebe für ein Software Update in die Werkstatt.
  • Für rund 160.000 VW Passat-Modelle fehlt trotz umfangreicher Tests nach wie vor die Freigabe (Stand: 3. Mai 2016) durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Aktueller Zeitplan für den VW Rückruf (Stand Mai 2016)

Dieselmotor mit der internen Typenbezeichnung EA 189-Motor

- erfüllt die EU-Abgasnorm Euro 5

und wird mit 1,2, 1,6 oder 2,0 Litern Hubraum angeboten

Betroffen vom Stickoxid-Skandal sind die Baujahre 2009 bis 2014.

seit Januar

VW Amarok

ab Mai 2016

Golf TDI Blue Motion mit 2,0 Liter-Motor und Schaltgetriebe

Software-Update

30 Minuten

ab 30. Mai 2016

1,2 Liter-Motoren

Software-Update

 30 Minuten

ab 5. September 2016

1,6 TDI Motoren mit Common-Rail-Dieseleinspritzung

Software-Update

Strömungsgleichrichter

60 Minuten

  • Von möglichen falschen CO2-Abgaswerten sind laut Volkswagen neun Modellvarianten betroffen. Nach Angaben des Konzerns beträgt die Abweichung "im Mittel nur wenige Gramm CO2",  was einer Erhöhung des Normverbrauchs von etwa 0,1 bis 0,2 Liter auf 100 Kilometer entspricht. Es handelt sich ausschließlich um Fahrzeuge in den verbrauchsotpimerten Versionen Bluemotion und Bluemotion Technology (BMT). Volkswagen hat  eine Liste der betroffenen Autos veröffentlicht (Stand: 9. Dezember 2015).
  • Für VW wird die US-Baustelle in der Abgas-Affäre immer größer.  Nach Ansicht der amerikanischen Umweltbehörden sind auch Diesel-Fahrzeuge der Marken VW und Audi mit 3,0-Liter-Motoren aus den Modelljahren 2009 bis 2016 mit der Schummel-Software ausgestattet.

Nach einem Bericht der "Wirtschaftswoche" können die Schadstoffemissionen durch ein Software-Update und den Einbau eines Sensors im Luftfilter behoben werden. Der Sensor kostet demnach zehn Euro.

  • Gibt es nun eine technische Lösung Volkswagen für die mittelgroßen 1,6 Liter-Dieselmotoren? Für diese Motoren reicht eine Software-Update nicht aus. Volkswagen hat die geplanten technischen Maßnahmen am Montag (16. November), laut Medienberichten vorgestellt. Nun prüft das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Für Fahrzeuge mit 1,2-Liter-Motoren sollen bis Ende November Lösungen vorschlagen werden.

Im Januar 2016 soll der Rückruf beginnen. Zuerst werden die betroffenen Fahrzeuge mit 2,0-Liter-Motoren in die Werkstatt bestellt. Bei diesen Motoren reicht ein Software-Update am Computer aus.

Für die anderen betroffenen Motoren muss der VW-Konzern dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) noch Lösungen vorschlagen: 

  • Für die 1,6-Liter Motoren lief die Frist am 15. November ab. Das KBA prüft derzeit die besten Lösungen.
  • Für die 1,2 Liter Motoren läuft die Frist am 30. November ab. 

In den USA bekommen die Geschädigten des Abgas-Skandals bei Volkswagen vom Unternehmen ein Wiedergutmachungs-Paket im Wert von über 1000 Dollar. Das "Goodwill Package" enthält ein Guthaben in Höhe von 500 Dollar (465 Euro) auf einer Prepaid-Karte, einen Einkaufsgutschein über weitete 500 Dollar, einzulösen beim VW-Händler, sowie Pannenhilfe über drei Jahre für das betroffene Fahrzeug.

Das Stickoxid-Problem N0X

Beim Abgas-Skandal standen bislang die manipulierten Abgaswerte von Dieselmotoren eines Motortyps im Fokus: Motoren mit der Bezeichnung EA 189. Dabei bleibt es scheinbar auch. Volkswagen bestätigte offiziell, dass Dieselautos mit EA 288-Motoren gemäß Euro-5-Norm und Euro-6-Norm nicht betroffen sind. 

Den Vorwurf der amerikanischen Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency), das auch bei Drei-Liter-Diesel (V6-TDI-Dieselmotoren) eine Software-Funktion vorhanden sei, dementiert Volkswagen. 

Das CO2-Problem

Anfang November teilte VW mit, dass es auch beim Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid (CO2) und beim Spritverbrauch „Unregelmäßigkeiten“ gab. Der Konzern hat Autos mit falschen CO2-Abgaswerten unter anderem von Tüv-Prüfstellen abnehmen lassen. 

Volkswagen hat die Aufklärung möglicher falscher CO2-Messwerte einiger Fahrzeugmodelle nach eigenen Angaben weitgehend abgeschlossen und eine Liste mit neun Modellvarianten vorgelegt.

Bei den Motoren EA288 mit Euro-6-Norm wurden, laut KBA, unzutreffende C02-Werte angegeben.

Die Kfz-Steuer in Deutschland richtet sich nach dem CO2-Ausstoß. Volkswagen will für seine Kunden mögliche Nachzahlungen bei der Kfz-Steuer wegen falscher CO2-Angaben bezahlen.

Die VW-Kunden können auf der Webseitevolkswagen.de/info überprüfen, wie es um die C02-Angaben bei ihrem Auto steht. Durch die Eingabe der Fahrzeug-Identifikationsnummer (VIN; Vehicle Identification Number) können sie sich darüber informieren, ob ihr Fahrzeug betroffen ist.

So läuft der Rückruf

Ab Januar 2016 soll laut Plan mit den Nachbesserungen der Dieselmotoren begonnen werden. Die Maßnahmen werden, laut Volkswagen, momentan für jede betroffene Baureihe und jedes betroffene Modelljahr entwickelt und zunächst den zuständigen Behörden vorgestellt.

Viele VW-Besitzer erhalten bald Post. Im Abgas-Skandal von Volkswagen hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) den Rückruf von 2,4 Millionen Diesel-Fahrzeugen angeordnet.

Volkswagen arbeitet derzeit den größten Skandal seiner Konzerngeschichte auf. Ende September war bekannt geworden, dass der Volkswagen-Konzern in den USA mit Abgaswerten von Dieselfahrzeugen bei Tests betrogen hatte. Eine Software kann dafür sorgen, dass im Testbetrieb deutlich weniger gesundheitsschädliche Stickoxide (Nox-Werte) gemessen werden als im regulären Betrieb.

Was muss VW jetzt tun?

Das KBA hat das Softwareprogramm als "unzulässige Abschaltvorrichtung" eingestuft. Im Januar 2016 soll nun die Rückrufaktion der betroffenen Dieselautos starten. Volkswagen-Kunden müssen allerdings Geduld haben. Die Nachbesserung der Fahrzeuge kann sich hinziehen. Für die meisten betroffenen Motoren genügt, laut VW-Chef Matthias Müller, ein Software-Update. Bei einem Teil der Fahrzeuge würden dagegen auch zusätzliche Eingriffe an der Hardware notwendig sein.

  • Bei den 2,0-Liter-Motoren dürften Software-Updates, laut Bundesminister Alexander Dobrindt, ausreichend.
  • Bei den 1,6-Liter-M otoren und 1,2 Liter-Motoren ist wohl daneben noch eine technische Lösung notwendig (540.000 Diesel-Fahrzeuge).

Dieselmotoren des Typs EA 189

Von dem Einbau der Manipulations-Software in Diesel-Autos ist nach VW nur der Dieselmotor mit internen Typenbezeichnung EA 189 betroffen. Der Motor erfüllt die europäische Abgasnorm EU 5 und wurde in verschiedene Autos im Baujahr 2009 bis 2014 verwendet:

  • 1,6 TDI Motoren mit Common-Rail-Dieseleinspritzung
  • 2,0 TDI Motoren mit Common-Rail-Dieseleinspritzung
  • 1,2 TDI Motoren

Insgesamt sind weltweit fünf Millionen Diesel-Autos der Marke Pkw Volkswagen betroffen. In Deutschland sind es nach Angaben von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) 2,4 Millionen Fahrzeuge. Das Kraftfahrtbundesamt prüft derzeit wie Volkswagen die betroffenen Motoren technisch anpassen kann.

Volkswagen hat eine Webseite gestartet auf der VW-Besitzer überprüfen können, ob ihr Fahrzeug betroffen ist. Unter info.volkswagen prüft ein System anhand der Fahrgestellnummer bzw. Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN), ob eine Nachbesserung erforderlich ist. Die FIN steht im Service-Handbuch oder an der Windschutzscheibe.

Diese Fahrzeuge sind nicht betroffen

  • Nicht betroffen sind Autos mit Benzinmotor oder solche, die mit Erdgas oder Flüssiggas betrieben werden.
  • Nicht betroffen sind alle in der EU angebotenen Neuwagen mit Dieselantrieb EU. Nicht betroffen sind 1.6 und 2.0 Liter TDI-Motoren mit der neuen EU6-Zulassung. Konkret ist die aktuelle Nachfolge-Motorengeneration EA 288 (Einsatz ab 2012), laut VW, nicht betroffen.
  • Nicht betroffen sind die Modelle VW Fox, VW Touareg, VW Phaeton.
  • Nicht betroffen sind der Audi Q7 und der Audi A8.

Ist ihr Audi betroffen?

Audi hat jetzt eine Webseite eingerichtet, auf dem Kunden mit Eingabe der Fahrgestellnummer prüfen, ob ihr Audi betroffen ist.

Die 17-stellige Fahrgestellnummer finden Autobesitzer in ihrem Fahrzeugschein und der Zulassungsbescheinigung oder im Serviceplan.

Ist ihr Skoda betroffen?

SKODA hat unter www.skoda-auto.de eine Seite eingerichtet, auf der Autobesitzer eine Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) in eine Eingabemaske eingeben können. Die Nummer ist an der Windschutzscheibe, im Fahrzeugschein und im Kfz-Brief zu finden.  Sollte das Auto betroffen sein, werden Kunden gebeten, ihren SKODA Partner oder die SKODA Infoline (0800 44 24 24 6) zu kontaktieren.

Ist ihr Seat betroffen?

Auch Seat bietet Kunden eine Suchmaschine für betroffene Dieselmotoren unter www.seat.de

Welche Marken und Modelle sind betroffen?

 CO2-Fahrzeuge

               

Modelljahr 2016                  

Nox-Werte

Dieselmotoren
des Typs EA 189
Modelle, die mit der 
Software zum Manipulieren
der Abgaswerte ausgerüstet sind

Volkswagen

VW Passat (siebte Generation)

VW Tiguan (erste Generation)

VW Golf (sechste Generation)

VW Golf

VW Golf Cabrio

VW Passat Variant

VW Scirocco

VW Polo

Volkswagen Nutzfahr

zeuge

VW T6 

VW Caddy

1,8 Millionen

leichte Nutzfahrzeuge

Volkswagen Mexiko

Bei Volkswagen Mexiko

werden nun folgende Modelle

mit Vierzylinder Diesel-Motoren

geprüft

(Verkaufszeitraum zwischen 

2009 und August 2015). 

- Transporter 2.0 TDI

- Amarok 2.0 TDI

- Vento 1.5/1.6 TDI

- Jetta 2.0 TDI - vierte Gen.

- Bora 2.0 TDI

- Audi Q3 2.0 TDI

(Modelle bis 2015)

- Audi A4 2.0 TDI

Audi

Vom Skandal sind weltweit Fahrzeuge von Audi (Tochtermarke) betroffen:

In Europa sind rund 2,3 Millionen Autos mit einem Vierzylinder-TDI betroffen.

In den USA sind rund 14.000 Audi A3 betroffen.

Audi A1

Audi A1 Sportback

Audi A3

Skoda

weltweit sind 1,2 Millionen Fahrzeuge bei Skoda betroffen.

EA 189-Aggregate wurden in diesen ŠKODA Modellen verbaut:

- Fabia II (Baujahre 2009 bis 2014)
- Roomster (Baujahre 2009 bis 2015)
- Rapid (Baujahre 2011 bis 2015)
- Yeti (Baujahre 2009 bis 2015)
- Octavia II (Baujahre 2009 bis 2013)
- Superb II (Baujahre 2009 bis 2015).

Skoda Fabia

Skoda Fabia Combi

Skoda Rapid Spaceback

Skoda Rapid

Skoda Yeti

Skoda Octavia

Skoda Octavia Combi

Skoda Suberb

Skoda Suberb Combi

Seat

etwa 700.000 Fahrzeuge von Seat

Seat Ibiza

Seat Toledo

Seat Leon

Seat Leon SC

Autodebakel - die größten Rückrufaktionen

Toyota Avenis
Immer wieder starten Autohersteller große Rückrufaktionen. Wenn ein Wagen in die Werkstatt muss, ist das schlecht fürs Image. Rund vier Jahre nach dem spektakulären Massen-Rückruf von Millionen Toyotas hat ein US-Gericht den japanischen Autobauer entlastet. Der Hersteller sei nicht verantwortlich für einen Unfall aus dem Jahr 2009, bei dem eine Frau ums Leben gekommen war. © Toyota
Toyota Prius
In dieser Zeit war Toyota wegen angeblich klemmender Gaspedale und verrutschender Fußmatten, die die Bremse hätten blockieren können, in die Schlagzeilen geraten.Februar 2010: Toyota ruft auch in Deutschland mehr als 215.000 Autos wegen möglicher Probleme beim Gaspedal zurück. Auch der PriusIII erhält ein Software-Update des Antiblockiersystems. © Toyota
Toyota Aygo
Laut Toyota sind folgende Baureihen betroffen: AYGO (aus dem Produktionszeitraum Februar 2005 bis August 2009) - iQ (November 2008 bis November 2009) - Yaris (November 2005 bis September 2009)... © Toyota
Toyota IQ
...Auris (Oktober 2006 bis 5. Januar 2010) - Corolla (Oktober 2006 bis Dezember 2009) - Verso (Februar 2009 bis 5. Januar 2010) - Avensis (November 2008 bis Dezember 2009) - RAV4 (November 2005 bis November 2009). © Toyota
Automobilhersteller
In den 80er-Jahre kam Audi in Nordamerika in Verruf - unberechtigt, wie sich später herausstellen sollte. Grund waren zahlreichen Verkehrsunfällen mit dem Audi 5000, einer für die USA angepassten Version des Audi 200. © dpa/Hersteller
Audi Logo
Ungewollte Beschleunigung war der Grund für zahlreiche Serviceaktionen in den USA. Die US-Auto-Verkäufe der Marke Audi brachen bis zum Jahr 1987 um fast 60 Prozent ein. © dpa
Audi
Audi führte damals die heute weit verbreiteten Schalthebel- Sperre ein. Dabei muss vom Umschalten aus der Park-Position in eine Fahrstufe ein Knopf am Getriebewählhebel gedrückt werden, was Bedienfehler künftig ausschließen sollte. © Audi
Automobilhersteller
Der japanische Autobauer Nissan ruft 2003 weltweit 2,56 Millionen Fahrzeuge wegen eines Motordefekts zurück.  © dpa/Hersteller
Automobilhersteller
Schadhaften Heckleuchte müssen 2004 bei Geländewägen von General Motors repariert werden. Es gibt auch Probleme mit dem Gaspedal. © dpa/Hersteller
Chrysler Group
Die Chrysler Group ruft 2004 2,7 Millionen Autos der Modelljahre 1993 bis 1999 wegen möglicher Probleme mit dem Automatikgetriebe zurück. © Chrysler
Automobilhersteller
1,5 Millionen Kleinlaster und Geländewagen des US-Autobauers General Motors sollen 2005  in die Werkstatt. Grund: Probleme mit den Sicherheitsgurten. Vom Rückruf sind hauptsächlich Fahrzeuge in den USA betroffen, darunter der Cadillac Escalade, der Yukon und der Hummer H2. © dpa/Hersteller
Mercedes C-Klasse
Daimler-Chrysler ruft im März 2005 weltweit 1,3 Millionen Mercedes zur Überprüfung von Elektronik und Bremsen zurück. Bei bestimmten Modellen vom Baujahr 2001 an werden Spannungsregler der Lichtmaschine, die Software der Stromversorgung sowie Bremsanlagen geprüft. © Mercedes
Automobilhersteller
Im Dezember 2007 ordert Ford 1,17 Millionen Lastwagen, Geländewagen und Vans der Baujahre 1997 bis 2003 wegen eines defekten Motorsensors zurück. © dpa/Hersteller
Automobilhersteller
Oktober 2009: Ein kleiner Schalter beschert dem US-Autobauer Ford die größte Rückrufaktion seiner Geschichte. Weil ein defekter Geschwindigkeitsregler Feuer auslösen kann, muss der Hersteller in den USA 4,5 Millionen ältere Modelle zurückrufen. Von dem seit langem bekannten Defekt des Tempomat-Schalters sind damit seit 1999 insgesamt rund 16 Millionen Fahrzeuge betroffen. Die Modelle stammen aus den Jahren 1992 bis 2003. © dpa/Hersteller
Porsche Panamera 2010
April 2010: Porsche ruft weltweit 11.324 Panamera des Modelljahrs 2010 in die Werkstätten zurück. Grund für den Rückruf sei die theoretische Möglichkeit, dass bei extremen Positionen der Vordersitze die Gurtschlösser nicht richtig einrasten - also beispielsweise wenn ein sehr großer Fahrer den Sitz extrem weit nach hinten schiebt. © Porsche
Porsche Carrera
März 2013: Der Autobauer Porsche ruft weltweit 5500 Sportwagen des Typs Carrera zurück. Grund: Bei einer Laufleistung von 40.000 bis 100.000 Kilometern sei bei Testfahrzeugen am Auspuff ein Riss aufgetreten, der dazu führen könne, dass die Endrohre rosten und abfallen. © Porsche
Auto Werkstatt
Oktober 2013: BMW ruft weltweit 176.000 Autos der Reihen X1, X3, 1er, 3er und 5er mit Vierzylinder- Benzinmotoren zurück. Grund ist ein Fehler, der schlimmstenfalls den Ausfall des Bremskraftverstärkers verursachen könnte. Anfang 2013 rief die Nobelmarke rund 750.000 Autos zurück. © picture alliance / dpa
VW Tiguan
November 2013: VW bestellt weltweit 2,6 Mio Autos in die Werkstatt. Die einzelnen Probleme sind nur klein, doch es könnte der wohl größte Rückruf in der Konzerngeschichte werden. Allein 800.000 Exemplare des VW Tiguan Baujahr 2008 bis Mitte 2011 sollen wegen Reparaturen am Licht in die Werkstätten. © VW
VW Amarok Canyon
Außerdem ruft die VW-Nutzfahrzeugtochter 239.000 Amarok-Modelle wegen möglicher Lecks an Kraftstoffleitungen zurück. In Deutschland trifft der Rückruf 12.359 Exemplare des Offroaders. Der Rückruf gelte für alle bis Juni dieses Jahres gebauten Pick-ups, so ein Sprecher. © VW
VW Logo
Dazu bietet VW einen Ölwechsel für alle Fahrzeuge mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetrieben (DSG) an, die mit synthetischem Öl laufen. Ein Sprecher sagte, es gehe dabei um insgesamt 1,6 Millionen Autos, auch bei den Töchtern Seat und Skoda. © dpa
Porsche 911 GT3
Februar 2014: Anfang Februar sind zwei Expemlare des neuen Porsche 911 GT3 ausgebrannt. Die Fahrzeuge waren, laut dem Autobauer, nach einem Motorschaden in Brand geraten. Eine gelöste Pleuel-Verschraubung war, laut einer Mitteilung von Porsche, Schuld. Die Konsequenz: 785 Porsche GT3 müssen sofort in die Werkstatt. Die Motoren werden ausgetauscht. © Porsche
Zündschloss defekt: GM ruft 1,4 Mio Autos zurück
Februar 2014: Der Opel-Mutterkonzern General Motors ruft wegen defekter Zündschlosser 1,4 Mio Autos zurück. Betroffen sind älteren Autos der Marken Chevrolet, Pontiac und Saturn. Für GM wird es Ende März eng. Wegen der Zündschloss-Pannen gab es in den USA mindestens 13 Tote. Zündschlösser waren zu schwach ausgelegt, so dass sie während der Fahrt auf die „Aus“-Position zurücksprangen und als Folge Servolenkung, Bremskraftverstärker sowie Airbag nicht funktionierten. © AFP
General-Motors
April 2014: General-Motors ruft erneut 1,3 Millionen Wagen in den USA und 200.000 in anderen Ländern zurück. Bei den Autos - es handelt sich um verschiedene Chevrolet-, Saturn- und Pontiac-Modelle der Baujahre 2004 bis 2010 - könne die Servolenkung plötzlich ausfallen. Damit hat der Konzern mehr als sechs Millionen Autos zurückgerufen. © dpa
General-Motors
Die Rückrufwelle bei General Motors scheint kein Ende zu nehmen. Im Juli 2014 ruft der US-Autobauer erneut 823.000 weitere Wagen wegen diverser Defekte in die Werkstätten. Seit Jahresbeginn sind das nun 60 Rückrufe. „Diese Rückrufe zeigen, wie sehr wir unseren Sicherheitsansatz verbessert haben“, sagte der zuständige GM-Manager Jeff Boyer. © AFP
MEDLEY, FL - MAY 22: A deployed airbag is seen in a Chrysler vehicle at the LKQ Pick Your Part salvage yard on May 22, 2015 in Medley, Florida. The largest automotive recall in history centers around the defective Takata Corp. air bags that are found in millions of vehicles that are manufactured by BMW, Chrysler, Daimler Trucks, Ford, General Motors, Honda, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Subaru and Toyota. Joe Raedle/Getty Images/AFP== FOR NEWSPAPERS, INTERNET, TELCOS & TELEVISION USE ONLY ==
Mai 2015: Airbag-Desaster bei Takata - wegen defekter Airbags des japanischen Zulieferers Takata müssen fast 34 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten beordert werden. Acht Todesfälle und mehr als 100 Verletzte werden mit den Problemen in Zusammenhang gebracht. © AFP
(FILES) -- THis file picture taken on March 1, 2013 in Quimper, northwestern France, shows the fuel cap of a diesel car. Analysts and green groups have been warning for years that actual vehicle emissions were likely much higher than reported ones -- creating a false sense of confidence in the quality of the air we breathe, and preventing adequate measures from being taken. AFP PHOTO / FRED TANNEAU
September 2015: Der Abgas-Skandal erschüttert den Volkswagenkonzern. VW hat Diesel-Autos mit einer Software so manipuliert, dass sie beim Test der US-Behörden deutlich weniger Stickoxide ausstießen als im Normalverkehr auf der Straße. In Deutschland müssen 2,4 Millionen Fahrzeuge in die Werkstatt. © AFP
Oktober 2015: Toyota ruft 6,5 Millionen Autos zurück. Ursache ist ein Defekt bei einem Modul für elektrische Fensterheber. Betroffen sind nach Angaben des weltgrößten Autobauers verschiedene Modelle: Corolla, Auris, Yaris, RAV4 und Urban Cruiser aus den Produktionszeiträumen August 2005 bis August 2006 sowie August 2008 bis Dezember 2010. © dpa

ml

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