Simpler Trick

Beule mit Pümpel entfernen: „Wieso wusste das hier keiner?“

Beulen im Auto sind ärgerlich. Doch statt viel Geld auszugeben, reichen auch ein Pümpel und heißes Wasser. Ein TikTok-Video zeigt, wie es geht.

Eine Beule im Auto ist immer ärgerlich. Egal ob sie Folge eines Parktemplers ist oder womöglich selbst verschuldet wurde. Die Reparatur der Delle in der Werkstatt kann mitunter sehr teuer werden. Wer auf Smart Repair setzt, kann jedoch etwas Geld sparen. Noch günstiger geht es indes mit heißem Wasser und einem einfachen Saugnapf.

Der Pümpel eignet sich nämlich nicht nur, um für eine freie Klospülung zu sorgen, sondern auch als Hausmittel für verbeulte Autos. Der kostengünstige Trick, ist offenbar aber nicht jedem Autofahrer bekannt, wie ein Clip des TikTok-Nutzers marcolivierblackburn zeigt.

Mit heißen Wasser und einem Pümpel lassen sich Beulen einfch entfernen.

Beule mit Pömpel entfernen: „Wieso wusste das hier keiner?“

Entstanden ist die Beule an dem Auto, weil eine Freundin des TikTokers das Auto einer anderen Bekannten gerammt hatte. „Sie hatte aber nicht genug Geld für die Reparatur. Deswegen schlug jemand vor, es mit kochendem Wasser selbst zu beheben“, schreibt marcolivierblackburn in dem Video.

Zehn Autos mit Verbrennungsmotor, die wir vermissen werden

Audi TT
Audi TT: Einst als Kernmodell der Marke Audi betrachtet, wird der als Coupé und Roadster gebaute Kompakt-Sportler keinen Nachfolger bekommen. Das liegt auch an der mittlerweile schleppenden Nachfrage für die Design-Ikone. Ein vergleichbarer Stromer wird völlig anders aussehen. Bis Ende des Jahres ist der TT aber noch ab 39.700 Euro bestellbar. © Audi AG
Mercdes-Benz A-Klasse
Mercedes A-Klasse: Der Kompaktwagen passt nicht mehr in das neue Konzept von Mercedes-Benz, vor allem hochpreisige Limousinen, SUV und Sportwagen anzubieten. Das überzeugende Konzept der frühen A-Klasse, möglichst viel Platz in einem kompakten Auto zu schaffen, würde dabei gut ins Elektro-Zeitalter passen – ist mittlerweile aber ohnehin verwässert. Noch gibt den Basis-Benz ab 28.393 Euro zu kaufen.  © Mercedes-Benz
Porsche 718 Boxster
Porsche 718 Boxster: Zwar kämpft Porsche weiterhin für den Verbrennungsmotor, aber überleben wird der langfristig wohl nur im 911. Boxster und Cayman werden 2025 erst auf Wunsch, später wohl grundsätzlich elektrifiziert. Dabei bieten gerade die Versionen mit Sechszylinder-Boxer fast schon elektrische Tugenden wie Laufruhe und Durchzugskraft – bei (für Sportwagen) hoher Reichweite und geringem Gewicht. Aktueller Preis: ab 60.061 Euro. © Daniel Wollstein/Porsche
Jeep Wrangler
Jeep Wrangler: Als purer Verbrenner ist die Off-Road-Ikone schon jetzt nicht mehr lieferbar. Der Plug-in-Hybrid wird so lange laufen, wie er darf, aber den Sprung in die Elektro-Ära nicht schaffen. Ein Nachfolger mit Akku dürfte ähnlich modernisiert daherkommen wie der aktuelle Land Rover Defender, aber dank seiner E-Motoren immerhin überragende Gelände-Eigenschaften bieten. Mit 77.500 Euro ist der Klassiker mittlerweile zum Luxus-Auto geworden. © Stellantis
VW Golf Cabrio
VW Golf Cabrio: Im Grunde vermissen wir ihn jetzt schon, nämlich seit 2016. Der offene VW T-Roc kann den Charme des offenen Kompaktwagens, der seine Karriere als „Erdbeerkörbchen“ mit Henkeln startete, nicht ersetzen. Das wird wohl auch für ein elektrisches Cabrio auf Basis des VW ID.3 gelten – wenn ein solches überhaupt kommt, was angesichts der schwächelnden Nachfrage für offene Autos eher zweifelhaft ist. © VW
Fiat 500
Fiat 500: Während die aktuelle Version des Kleinwagens ausschließlich als Elektroauto produziert wird, ist auch der etwas kleinere Vorgänger derzeit noch bestellbar. Im Stellantis-Konzern ist dessen Aus aber beschlossen. Dabei ist gerade die sparsame Hybrid-Version mit 70 PS ein ökologisch sinnvolles Angebot etwa für jene, die partout kein Elektroauto möchten – etwa Städter, die keine schnelle Lade-Möglichkeit haben. Noch ist der Verbrenner ab 15.501 Euro bestellbar. © Stellantis
Mercedes-Benz SLC 300
Mercedes SLC: Der kompakte Roadster startete – als erstes Cabrio mit Falt-Hardtop – unter dem Namen SLK. Nun beendete nicht der Elektro-Boom, sondern die Nachfrage-Flaute seine Karriere als Frauenversteher. Im künftigen Luxus-Stromer-Portfolio von Mercedes sind solche gerade noch bezahlbaren Fahrspaß-Modelle schon gar nicht vorgesehen.  © Mercedes-Benz
Lamborghini Huracan
Lamborghini Huracán: Die italienische VW-Tochter sperrte sich lange gegen die Elektrifizierung, aber kommt natürlich auch nicht drumherum. Der pure, weder von Hybrid noch Turbo verwässertre V10-Saugmotor des Huracán wird seinen Platz als einer der Höhepunkte des Verbrenner-Zeitalters bekommen. Seine 640 PS würden Elektromotoren zwar mit deutlich weniger Aufwand erreichen, aber sei´s drum: Dass es solche Autos nicht mehr geben wird, ist ebenso vernünftig wie schade. Preis: ab 190.274 Euro. © Charlie Magee
BMW Z4
BMW Z4: Ja, er lebt noch! Anders als Mercedes-Benz führt BWM seinen Mittelklasse-Roadster weiter, eine Kooperation mit Toyota machts möglich. Doch auch wenn BMW weiter Verbrenner bauen will, ist ein Nachfolger alles andere als gesichert. Wenn wir uns irren und es künftig einen Z4 mit (wie bei BMW üblich) Verbrenner- und Elektro-Option geben wird: umso besser. Wer sich darauf nicht verlassen mag, muss mindestens 46.200 Euro investieren. © BMW
Tina Ruland auf Opel Manta
Opel Manta: Eigentlich hatten wir den Manta ja schon als Eighties-Unikum abgehakt. Dann weckte Opel mit der Ankündigung eines elektrischen Mantas die Fantasie: Ein zweitüriges, leichtes Coupé, mit genügend Reichweite für den Ausflug in die Diskothek (so hießen Clubs früher) und zum Baggersee, das wäre doch ein schönes Stück Anarchie zwischen all den effizienten, vernünftigen Stromern. Doch heraus wird wieder nur das übliche Akku-SUV kommen, an das ein Marketing-Genie den Manta-Schriftzug klebt. Umso mehr werden wir den Echten vermissen. © Rights Managed/Imago

Gesagt, getan. Die Gruppe rückte der Delle also mit kochendem Wasser und einem Pümpel zu Leibe. Und siehe da: Die Beule war nach wenigen Sekunden Geschichte. Ein Resultat, mit dem die Freunde offenbar nicht gerechnet hatten, die ausgiebige Freude trübt das jedoch nicht. Die erfolgreiche Reparatur wird sogar mit einem Freudentanz auf offener Straße gefeiert.

Beule mit Pümpel entfernen: „Wieso lernt man das nicht in der Schule?“

Und auch in den Kommentaren unter dem Video zeigt sich, dass viele Nutzer den Beulen-Trick noch nicht kannten. „Erstmal gespeichert, vielleicht rettet dieses Video mich mal“, schreibt ein TikTok-Nutzer. Ein anderer wundert sich: „Wieso wusste das hier keiner?“

@marcolivierblackburn Call us if you need your car fixed ! #foryou #fyp #car #friends #mtltiktok #mtl ♬ オリジナル楽曲 - O H A N A ☺︎

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

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„Wieso lernt man das nicht in der Schule?“, möchte ein weiterer TikTok-User wissen. Und auch die Freude der Gruppe wird in den Kommentaren geteilt: „Wie glücklich ihr seid, einfach toll zu sehen!“ Eine andere Nutzerin fügt hinzu: „Ich liebe es, diese weibliche Energie bei der Reparatur eines Autos zu sehen.“ Dennoch ist Vorsicht geboten, wenn man eine Beule mit heißem Wasser und einem Pömpel entfernen will, denn der Lack könnte Schäden davon tragen. Auch bei anderen Hausmitteln ist eine Anwendung am Auto nicht unbedingt empfehlenswert.

Rubriklistenbild: © TikTok (marcolivierblackburn)

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