Volkswagen untersucht Zwischenfall mit Takata-Airbag in USA

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Volkswagen hatte zuletzt immer wieder betont, nicht von möglichen Fehlfunktionen bei Takata-Airbags betroffen zu sein. Foto: Julian Stratenschulte

Wolfsburg/Tokio (dpa) - Der Autokonzern Volkswagen ist bislang von Problemen mit Takata-Airbags verschont geblieben - jetzt untersuchen aber auch die Wolfsburger in den USA einen Zwischenfall mit Zubehör des japanischen Herstellers.

Bei einem Tiguan habe ein Seitenairbag ausgelöst und dabei seien Metallteile durch das Fahrzeug geschleudert worden, sagte ein VW-Sprecher am Dienstag auf Anfrage. Es sei aber niemand verletzt worden. Der Hersteller untersuche derzeit gemeinsam mit der US-Verkehrsaufsicht, ob das Problem auch in anderen Autos auftreten könne. "Bislang ist nur der eine Fall bekannt", sagte der Sprecher.

Volkswagen hatte zuletzt immer wieder betont, nicht von möglichen Fehlfunktionen bei Takata-Airbags betroffen zu sein. "Mit Frontairbags haben wir keine Probleme", bekräftigte der Sprecher. Zahlreiche andere Autohersteller hatten überwiegend in den USA Millionen Fahrzeuge zurückrufen müssen, weil Airbags unvermittelt auslösen können.

Dabei kann es zu einer gefährlichen Explosion kommen, bei der Teile der Metallverkleidung durch den Innenraum des Autos geschleudert werden. Bei solchen Zwischenfällen waren bereits Menschen gestorben oder verletzt worden.

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