Siemens und Stadler liefern neue Züge für Berliner S-Bahn

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Das Logo der S-Bahn. Foto: Paul Zinken/Illustration

Berlin/München (dpa) - Der Elektrokonzern Siemens hat wie bereits angekündigt zusammen mit dem Partnerunternehmen Stadler einen Großauftrag für neue Züge für die Berliner S-Bahn erhalten.

Mit der S-Bahn Berlin GmbH habe das Konsortium einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 1380 Wagen abgeschlossen, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten. Das entspricht der gesamten Berliner S-Bahn-Flotte. Die ersten 106 Züge seien bereits verbindlich bestellt. Das Auftragsvolumen für die 85 vierteiligen und 21 zweiteiligen Fahrzeuge belaufe sich auf einen hohen dreistelligen Millionenbetrag.

Die neuen Fahrzeuge sollen auf den Linien der Ringbahn sowie den südöstlichen Zubringern eingesetzt werden, für deren Betrieb die S-Bahn Berlin GmbH erst am Montag den Zuschlag bis zum Jahr 2035 erhalten hatte.

Der Einsatz der ersten zehn Züge sei bereits ab 2020 geplant, anschließend sollen fortlaufend bis 2023 alle übrigen Fahrzeuge auf die Schiene gebracht werden.

Konsortialführer des Auftrags ist die Firma Stadler, die für Konstruktion und Fahrzeugproduktion verantwortlich zeichnet, während auf Siemens unter anderem das Antriebs- und Bremssystem, die Bordnetzversorgung und die Fahrzeugsteuerung entfällt. Genauer beziffert wurden die Anteile der beiden Konsortialpartner an dem Auftragsvolumen zwar nicht, doch dürfte es jeweils bei in etwa der Hälfte liegen. Die Schweizer Stadler Rail Group ist ein Systemanbieter im Schienenfahrzeugbau.

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