Porsche-Prozess geht mit Anklage-Plädoyers auf Zielgerade

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Der ehemalige Porsche-Chef Wendelin Wiedeking (M.) und Ex-Finanzvorstand Holger Härter (l.) mit ihren Anwälten. Foto: Marijan Murat/Archiv

Stuttgart (dpa) - Mit den Plädoyers der Staatsanwaltschaft beginnt heute der zunächst letzte Teil des Porsche-Prozesses in Stuttgart.

Ex-Firmenchef Wendelin Wiedeking und sein früherer Finanzvorstand Holger Härter stehen seit Oktober wegen des Verdachts der Marktmanipulation in der VW-Übernahmeschlacht 2008 vor dem Landgericht. Die beiden bestreiten die Vorwürfe. Damals war die VW-Aktie heftigen Schwankungen ausgesetzt, Anleger verloren Milliarden.

Theoretisch droht den Angeklagten eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Im bisherigen Verlauf des Prozesses konnten Zeugen und ein Gutachter die Vorwürfe der Ankläger aber nicht stützen. Es gilt daher als wahrscheinlich, dass die Staatsanwaltschaft nur auf eine Geldstrafe plädieren wird.

Das Plädoyer der Verteidigung ist in der kommenden Woche geplant, schon seit langem fordert sie Freisprüche. Das Urteil soll am übernächsten Freitag (26. Februar) folgen.

Pressemitteilung aus dem Jahr 2008

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