Opel-Mutter GM legt Zahlen vor

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Die Hauptzentrale von General Motors in Detroit. Foto: Jeff Kowalsky/Archiv

Detroit/Rüsselsheim (dpa) - Bleibt der Autobauer Opel auf dem Weg aus der Verlustzone auf Kurs? Einen Hinweis darauf geben die Zahlen für das dritte Quartal, die die Opel-Mutter General Motors vorlegt.

Von April bis Juni waren die operativen Verluste im GM-Europageschäft von rund 305 Millionen Dollar im Vorjahr auf 45 Millionen Dollar (damals knapp 41 Mio Euro) gesunken - und das, obwohl sich der Hersteller aus dem russischen Markt zurückzieht. Opel-Chef Karl-Thomas Neumann will 2016 aus den roten Zahlen, hat aber eingeräumt, dass das schwierig wird.

Obwohl in Russland in den ersten neun Monaten fast 70 Prozent weniger Opel-Neuwagen verkauft wurden als im Vorjahr, hat die Marke ihren Absatz insgesamt um vier Prozent auf rund 850 000 Neuwagen gesteigert. Einen weiteren Schub erhoffen sich die Rüsselsheimer vom neuen Astra, der seit Mitte Oktober im Handel ist. Das Modell ist neben dem Corsa der wichtigste Verkaufsschlager der Rüsselsheimer.

Unterdessen dürfte General Motors weiter vom boomenden Geschäft mit SUV’s und Pickup-Trucks im US-Heimatmarkt profitieren. Analysten rechnen allerdings wegen schwächerer Nachfrage in China und Südamerika mit einem leichten Rückgang der Erlöse. Zudem steht wie immer das schwierige Europa-Geschäft im Fokus. Möglicherweise rechnet sich GM nun bessere Chancen aus, weil der Rivale Volkswagen durch den Abgas-Skandal ausgebremst werden könnte.

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