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Sparen an der Tankstelle: Sprit wird günstiger

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München - Autofahrer dürfen sich freuen: Die Spritpreise folgen dem fallenden Ölpreis. Auch die Preisschere zwischen Diesel und Benzin soll sich weiter schließen. Woran liegt das?

Der starke Ölpreisverfall macht sich langsam an der Tankstelle bemerkbar: Der Preis für einen Liter Super E10 ging im bundesweiten Durchschnitt um 3,7 Cent im Vergleich zur Vorwoche zurück und liegt jetzt bei 1,363 Euro, wie der Autofahrerclub ADAC am Mittwoch in München mitteilte. Auch der Preis für einen Liter Diesel ging demnach zurück. Er liegt jetzt bei 1,22 Euro und damit 2,2 Cent niedriger als vergangene Woche. Ein weiterer Grund für die fallenden Spritpreise sei der deutlich stärkere Dollar, erklärte der ADAC. 

Der Autoclub weist zudem darauf hin, dass sich die Preisschere zwischen Benzin und Diesel weiter schließt. Derzeit betrage der Unterschied zwischen den beiden Kraftstoffsorten rund 24 Cent und nähere sich wieder der steuerlichen Differenz von 22 Cent an. Anfang August war Benzin mehr als 28 Cent teurer gewesen als Diesel. 

Der Ölpreis ist wegen der Sorge um die chinesische Konjunktur und eine sinkende Nachfrage zuletzt stark gefallen. Am Montagabend hatte die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) erstmals seit sechs Jahren unter der Marke von 40 Dollar geschlossen - mit 38,24 Dollar pro Barrel (159 Liter). Am Mittwoch lag der Preis für WTI nur geringfügig höher bei 39,37 Dollar. Die Nordseesorte Brent wurde in London am Mittag für 43,35 Dollar pro Barrel gehandelt.

AFP

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