Deutsche AGs schütten Rekord-Dividenden aus

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Die Bronzeplastik eines Bullen, Symbol für den Aufwärtstrend an den Börsen, vor der Börse in Frankfurt am Main. Foto: Frank Rumpenhorst/Illustration

Frankfurt/Main (dpa) - Die Anteilseigner deutscher Aktiengesellschaften können sich über den üppigsten Geldregen der Geschichte freuen.

Die 616 börsennotierten Unternehmen in Deutschland schütten in diesem Jahr die Rekord-Dividende von 41,7 Milliarden Euro aus, wie die Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) in Frankfurt mitteilte. Dank des guten Geschäftsjahres 2014 sei die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2008 von 38,2 Milliarden Euro um 9,2 Prozent und der Vorjahreswert um 13,4 Prozent übertroffen worden.

"Damit legten die Dividendenzahlungen zum fünften Mal in Folge zu. Den letzten Rückgang hatte es im Krisenjahr 2010 gegeben", sagte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler. Auch die Zahl der Dividendenzahler unter den Aktiengesellschaften sei mit über 350 so hoch wie noch nie.

Mit einem Plus von 33 Prozent erhöhten die mittelgroßen Unternehmen aus dem MDax ihre Ausschüttungen besonders kräftig. Aktionäre, die Papiere von Dax-Unternehmen halten, bekommen nach den Angaben im Schnitt ein Zehntel mehr als 2014, die kleineren SDax-Gesellschaften sattelten im Vergleich zum Vorjahr gut 20 Prozent bei den Dividenden drauf.

Die Gewinnausschüttungen der im Technologieindex TecDAX notierten Unternehmen legten um 22,5 Prozent zu. Größter Dividendenzahler ist nach den Angaben die Allianz: Der Versicherungskonzern zahlt seinen Aktionären 3,1 Milliarden Euro.

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