Whopper kommt künftig an die Haustür 

Burger King setzt auf Lieferservice

München - Whopper, Pommes & Co kommen künftig auch an die eigene Haustür. Die Fastfood-Kette Burger King will mit einem eigenen bundesweiten Online-Lieferservice Bringdiensten Konkurrenz machen.

In den kommenden zwei Jahren sollen bundesweit mehr als 200 der insgesamt rund 700 Filialen des McDonald's-Rivalen den Service anbieten, wie Burger King am Montag in München mitteilte. Da in jedem Schnellrestaurant bis zu fünf Mitarbeiter für die zusätzlichen Aufgaben eingestellt würden, rechnet das Unternehmen mit 1000 zusätzlichen Arbeitsplätzen.

Kunden können ihre Bestellung im Internet aufgeben, die Lieferung erfolgt dann aus einer Filiale je nach Lage des Restaurants per Auto, Moped oder E-Bike. Dabei werden allerdings nur Bestellungen von Kunden entgegengenommen, die innerhalb von acht Minuten erreicht werden könnten. Andernfalls könne nicht sichergestellt werden, dass das Essen beispielsweise warm ankomme. Über eine Abfrage der Postleitzahl können Kunden sehen, ob der Service bei ihnen verfügbar ist.

Im Januar hatte Burger King die Testphase in einer Mannheimer Filiale und fünf Restaurants in Österreich gestartet und im Februar auf sieben weitere Niederlassungen in Deutschland ausgeweitet. „Die Entscheidung, die Testphase abzuschließen und den Lieferservice deutschlandweit auszurollen, fiel uns angesichts des großen Erfolges leicht“, sagte Burger-King-Europachef Andreas Bork.

Insgesamt hat Burger King in Deutschland rund 700 Restaurants, die von sogenannten Franchise-Nehmern betrieben werden, also unabhängigen Lizenznehmern, die vertraglich an die Kette gebunden sind.

dpa/Afp

Rubriklistenbild: © dpa

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Auch McDonald's will Essen nach Hause liefern lassen
Auch McDonald's will Essen nach Hause liefern lassen
Nach 38 Jahren: Air Berlin fliegt nicht mehr nach Mallorca
Nach 38 Jahren: Air Berlin fliegt nicht mehr nach Mallorca
Auslaufmodell: Philip Morris denkt über Ende der Zigarette nach
Auslaufmodell: Philip Morris denkt über Ende der Zigarette nach
Verbraucherschützer sorgen sich um Altpolicen
Verbraucherschützer sorgen sich um Altpolicen
Italienisches Nein zur Reform lässt Anleger kalt
Italienisches Nein zur Reform lässt Anleger kalt