Airbus tritt Spekulationen über Scheitern des A400M entgegen

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Die Entwicklung des A400M war begleitet von politischen, finanziellen und technischen Problemen. Foto: Julio Monez

Berlin (dpa) - Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus ist Spekulationen über einen Ausstieg der Bundeswehr aus der Beschaffung des Transportflugzeugs A400M wegen Triebwerksproblemen entgegengetreten.

Ein solcher Schritt stehe in den Gesprächen mit dem Kunden nicht zur Diskussion, sagte ein Airbus-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte "Spiegel Online" berichtet, es werde in der Bundeswehr erstmals über das Scheitern des gesamten Rüstungsprojekts als Szenario diskutiert.

Airbus hatte Anfang April grundsätzliche Probleme mit hohem Materialverschleiß und mangelnder Hitzebeständigkeit im Getriebe der A400M eingeräumt. Konzernchef Tom Enders sprach nun von einer "ernsten Herausforderung für die Produktion und die Auslieferung an die Kunden". Am Mittwoch soll sich der Verteidigungsausschuss des Bundestags mit den Problemen befassen.

Die A400M zählt zu den prominentesten Pannen-Projekten der Bundeswehr. Die Luftwaffe hatte die erste Maschine im Dezember mit jahrelanger Verspätung erhalten. Außerdem haben sich die Flugzeuge deutlich verteuert. Insgesamt hat Deutschland 53 A400M bestellt. Die neuen Turboprop-Maschinen sollen die bis zu 47 Jahre alten "Transall"-Transporter (C-160) ablösen.

Airbus A400M

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