Wegen Überangebot

Verband befürchtet weiteren Absturz der Milchpreise

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Kühe stehen in ihrem Stall an einem Melkroboter. Die Krise in der Milchwirtschaft beschäftigt nun auch die Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern. Foto: Peter Kneffel/Archiv

Kraak - Der Erzeugerpreis für einen Liter Milch wird nach Ansicht des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM) in den nächsten zwei Monaten auf unter 20 Cent abstürzen.

Damit wären dann weniger als die Hälfte der Kosten gedeckt, sagte der BDM-Landesvorsitzende für Mecklenburg-Vorpommern, Christian Karp, auf seinem Hof in Kraak (Landkreis Ludwigslust-Parchim).

Der BDM plant während der Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern in Göhren-Lebbin (Mecklenburgische Seenplatte) am Donnerstag und Freitag Proteste und Demonstrationen. Sie wollen erreichen, dass die Milchmenge gesenkt wird.

Die Konferenz hat heute mit Vorbesprechungen der Länder begonnen. Hauptthema ist die Bewältigung der Milchmarktkrise. Derzeit erhalten Milcherzeuger knapp 25 Cent pro Liter. Als Ursache für den Preisverfall gilt das Überangebot an Milch. 

dpa

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