Kette der helfenden Hände

Aktion des Solinger Tageblatt für Hilfe zur Selbsthilfe

Eine Brücke zwischen Menschen, die helfen wollen, zu denen, die Hilfe brauchen: Das ist die Kette der helfenden Hände. Die Wohltätigkeitsaktion des Solinger Tageblattes ist ein eingetragener Verein und leistet seit 1969 Hilfe zur Selbsthilfe. Sie unterstützt Solinger, die unverschuldet in Not geraten sind: Alte, Kranke, Behinderte, Menschen, die durch Unglück wirtschaftlich aus der Bahn geworfen wurden.

Die Kette der helfenden Hände e.V. tritt nur dann ein, wenn in einem Notfall alle öffentlichen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, Menschen aber dennoch geholfen werden muss.

Einige Beispiele:

Einer jungen Frau, die aufgrund einer schweren Erkrankung an den Rollstuhl gefesselt ist, wird von den Kostenträgern ein Spezialrollstuhl verweigert - weil sie nicht mehr berufstätig ist . . .

Ein Vater von drei schulpflichtigen Kindern, dessen Frau gestorben ist, braucht schnelle Hilfe bei der Beaufsichtigung der Kinder, um seiner Arbeit weiter nachgehen zu können.

Ein achtjähriger an Krebs erkrankter Junge wünscht sich zu Weihnachten Spielsachen, die die Mutter von ihrer Sozialhilfe nicht beschaffen kann. Denn dann müsste sie mit den beiden anderen kleinen Kindern genauso großzügig sein. Dabei möchte sie ihrem Sorgenkind so gerne eine große Freude bereiten.

Eine alte Frau, die aufgrund ihrer Gebrechlichkeit das Haus nicht verlassen kann, möchte wenigstens einmal im Jahr ihren hilfsbereiten Nachbarn eine kleine Freude bereiten. Doch dazu reicht ihre kleine Rente nicht aus.

Innerhalb von Wochen wucherte ein Tumor im Leib einer knapp 50-jährigen Frau so stark, dass sich ihr Bauch wölbt, als wäre sie im achten Monat schwanger. Die gesamte Kleidung passt der Sozialhilfeempfängerin nicht mehr. Für Neuanschaffung fehlt das Geld. Aber noch größer ist die Angst vor der Zukunft.

In Notfällen, für die es keine öffentlichen Töpfe gibt, tritt die "Kette der helfenden Hände" ein. Unbürokratisch, aber mit Gewissenhaftigkeit. Jeder Fall wird geprüft, In Zusammenarbeit mit Fachleuten bei Behörden und Wohlfahrtsverbänden.

Die "Kette der helfenden Hände" tritt nicht ein, um Schuldenberge abzutragen oder Misswirtschaft zu beheben.

Pro Jahr konnte die Tageblatt-Aktion in der Vergangenheit rund 500 Einzelpersonen oder Familien wirkungsvoll helfen. Not lindern, neuen Lebensmut geben. Hinter jedem Einzelfall verbirgt sich ein ganz persönliches Schicksal.

Über 5 Millionen Euro hat die "Kette der helfenden Hände" in über 40 Jahren bereits gesammelt und für hilfsbedürftige Mitbürger in Solingen verwendet. Bis auf den letzten Cent. Die Spenden an die von zahllosen Lesern mit großem Vertrauen bedachte Tageblatt-Aktion fließen in voller Höhe wohltätigen Zwecken zu:

Wichtig:

Sämtliche Verwaltungskosten werden vom Verlag B. Boll getragen.

Reihen Sie sich ein in die "Kette der helfenden Hände"

Ansprechpartnerin: Simone Theyssen-Speich, Telefon 0212 - 299 100

Spendenkonto-Nr. 27102, IBAN DE91342500000000027102 Stadt-Sparkasse Solingen (BLZ 34250000)

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