Neuer "heute"-Moderator

Sievers: Beim Dienstplan geht's zu wie auf Basar

Berlin - Der neue „heute“-Moderator Christian Sievers muss sich nach seinem Wechsel von Tel Aviv nach Mainz mächtig umstellen - was den Dienstplan betrifft.

„Wir müssen, was unsere Dienstpläne betrifft, lange im Voraus koordinieren“, sagte Sievers, der neben der „heute“-Sendung auch noch jährlich rund 30 „heute-journal“-Ausgaben neben Claus Kleber und Marietta Slomka präsentieren wird, am Freitag in Berlin. „Da wird geschoben wie auf einem Bahnhofsbasar.“

Er wisse heute schon, was er am 3. Februar um 19 Uhr machen werde, sagte Sievers. Im Nahen Osten sei es unmöglich gewesen, die Dinge zu ordnen. „Wer dort langfristig plant, scheitert komplett.“ Sievers löst bei „heute“ Matthias Fornoff (51) ab, der die Leitung der Hauptredaktion Politik und Zeitgeschehen übernimmt. In Israel beginnt Nicola Albrecht als Nachfolgerin von Sievers.

Sievers gehört laut ZDF-Chefredakteur Peter Frey zur Generation der 40-Jährigen, die jetzt das Ruder übernehme. Dazu zählte er auch Martin Leutke (40) von „Wiso“, Ilka Brecht (Jahrgang 1965) von „Frontal 21“ und Antje Pieper (45) vom „Auslandsjournal“. Frey sagte weiter, es sei keine leichte Entscheidung gewesen, Sievers aus der Konfliktregion abzuziehen, für „heute“ habe er die „richtige Statur und Erfahrung“.

dpa

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