Hilfreich oder geschmacklos?

Umstrittene TV-Show: „Sex Box“ erregt die USA

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Laut dem TV-Sender lässt sich kurz nach dem Geschlechtsverkehr am besten über Probleme reden.

New York - Sex im Fernsehen ist derzeit ein Aufreger in den USA - obwohl gar nichts zu sehen ist. Die neue Sendung „Sex Box“, geht aber an das Privateste und macht es zu etwas Öffentlichem.

Das Konzept der Sendung, die als amerikanischer Ableger einer britischen Show Premiere hat: Paare schlafen in einer schall- und blickdichten Kabine auf der Bühne miteinander. Anschließend reden beide, noch im Bademantel, über den Sex und ihre Probleme.

Der Sender WE TV behauptet, die Minuten nach dem Sex seien die beste Zeit, um über Probleme zu reden. Denn durch die Hormonausschüttung sei man ehrlicher und verständnisvoller. „Sex Box“ sei also eine Paartherapie.

„WE TV will so sehr Paaren mit ihren Problemen helfen, wie MTV Teenager vom Sex fernhalten will. Es geht nur um Schock, Nervenkitzel und das Überschreiten von Grenzen“, kritisiert der konservative Sender Fox News. „Natürlich haben sich die Zeiten geändert. Aber man muss sich fragen, wie weit man noch für die Quote gehen wird.“ Die „Huffington Post“ sprach von „Amerikas extremster Paartherapie“ und „Newsday“ schreibt: „Nach dem Titel geht es nur noch bergab“. Die simpelste Kritik hatte die „Pittsburgh Post-Gazette“: „Holt das Desinfektionsmittel raus!“

dpa

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