Jetzt ziehen sie alle wieder aus

Vor dem Promi-Big-Brother-Finale: Nino de Angelo hat schon gewonnen

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Bäm: Nino de Angelo hat schon einen Tag vor dem Finale gewonnen.

Köln - Jetzt ist es endlich endlich soweit: Heute Abend steigt das große Finale von Promi Big Brother 2015. Ein Sieger aus der Reihe der "Promis" stand aber schon vorher fest.

Update vom 22. September 2015: Promi Big Brother ist mit großem Erfolg auf Sat.1 und Sixx gelaufen. Im September gibt es nun ein Comeback des ursprünglichen Big-Brother-Formats auf Sixx und Sky. Alle wichtigen Informationen zu Bib Brother 2015 haben wir bereits zusammengefasst. 

Wer hätte das gedacht? Lästerschwester Désirée Nick, 58, musste tatsächlich nur einen Tag vor dem Finale ihre Brüste einpacken: Sie und Nino de Angelo bekamen jeweils drei Stimmen bei der Nominierung - und die Zuschauer wählten sie raus. Sie wollen lieber Nino de Angelo im Finale von Promi Big Brother sehen - vielleicht sogar betrunken? Der Schlagersänger, der keiner sein will, hat damit schon vor dem offiziellen Ende den Sieg eingefahren. Denn die Nick kann nicht an ihren Erfolg beim Dschungelcamp anschließen - da holte sie sich immerhin die Krone.

Dementsprechend war die Blondine auch recht schockiert, hatte sie doch immer wieder ihre spitze Zunge für Lästerattacken bei Promi Big Brother eingesetzt - hauptsächlich, um gegen ihre Mit-Insassen zu stänkern. Am meisten wird sie wahrscheinlich jetzt schon David Odonkor vermissen, den "Heiland ihres Sohnes". Mit dem hatte die Nick im Promi-Big-Brother-Haus ein besonders inniges Verhältnis.

Die wohl wichtigste bleibt aber auch vor dem Finale von Promi Big Brother: Was wird eigentlich der "Promi", der den ganzen Spaß gewinnt? Wie darf der sich am Ende nennen? Einfach nur Sieger? Désirée Nick ist ja immerhin Dschungelkönigin. Was aber das Ziel von Promi Big Brother ist, bleibt irgendwo zwischen Luxus-Bereich und Kellerloch hängen. Es scheint also tatsächlich nur darum zu gehen, so genannte Promis zwei Wochen lang einzusperren, sie irgendeinen Schmarrn sagen und machen zu lassen und dabei zuzuschauen, was rauskommt. Und, klar, ein bisschen Kohle dafür zu kassieren.

Promi Big Brother 2015: Diese "Stars" stehen im Finale

Diese verbliebenen fünf "Promis" stehen nun im Finale von Promi Big Brother - ihnen winken 100.000 Euro. RTL ließ alle nochmal ein paar Sätze sagen, um die Zuschauer zum Anrufen zu animieren:

Nino de Angelo, 51, der irgendwann mal "Jenseits von Eden" gesungen hat, sich deswegen Schlagerstar nennen darf, das aber gar nicht sein will. Er war sechs Tage im Keller bei Promi Big Brother und sieben Tage im Luxusbereich, führte allerhand Selbstgespräche und versuchte sich als Butler "Romeo".

Sein Zitat: "Möge der gewinnen, der dem Publikum am liebsten ist. Ich habe 14 Tage gezeigt wer ich bin. Viele versuchen hier ja die Kontrolle zu behalten. Ich habe davor keine Angst. Natürlich habe ich meine Schwächen. Aber wenn man das Gesamtbild Nino de Angelo sieht, kann man den Daumen einfach nicht nach unten machen. Ich spiele keinem was vor. Wenn ich was getrunken habe und emotional werde, dann ist das ehrlich."

Menowin Fröhlich, 27, der ehemalige Knasti, der diesmal freiwillig in den TV-Knast von Promi Big Brother eingezogen ist. Wir erinnern uns an seine Koks-Beichte und sein Gespräch mit Herzilein Wilfried Gliem. Ach ja, und an das Pflaster an seinem Kopf. Irgendwann wollte Menowin Fröhlich auch mal das Promi-Big-Brother-Handtuch hinschmeißen und ausziehen. Machte er dann aber doch nicht.

Sein Zitat: "Ich weiß ja, wie es ist in einem Finale zu stehen. Aber damals war das ein Finale, von dem ich kopfmäßig nicht so viel mitbekommen habe. Das ist sechs Jahre her. In dieser Zeit bin ich herangewachsen, bin ein Mann geworden. Jetzt sind mir andere Sachen wichtig. Was mich stolz macht ist, dass ich das hier durchgezogen habe. Habe viel über mich gelernt. Es wäre mein Traum als Gewinner hier rauszugehen. Bekomme ich jetzt die Chance, dass Deutschland sagt, okay, das ist ein cooler Typ, kein Asi und Vollpfosten?"

Promi Big Brother 2015: "Keller erinnerte mich daran, für wenig dankbar zu sein"

Sarah Nowak, 24, das Playmate aus Günzburg, von der Désirée Nick kaum glauben konnte, dass sie wirklich mit einem echten Playboy-Häschen bei Promi Big Brother zusammenlebte. Sie war elf Tage im Keller und heulte ziemlich viel.

Ihr Zitat: "Ich bin froh, dass Désirée das Haus verlassen hat. Es war jeden Tag ein Kampf mit ihr, weil sie irgendwie immer Streit mit mir gesucht hat. Ich habe viel zu viele Tränen wegen ihr vergossen. Trotzdem bin ich stark geblieben. Deshalb bin ich sehr stolz auf mich!"

David Odonkor, 31, der WM-Held von 2006, war insgesamt neun Tage im Promi-Big-Brother-Keller. Außerdem legte er einen heißen Strip für Désirée Nick hin.

Sein Zitat: "Ich freue mich, dass meine Fans und ganz Deutschland mir die Chance gegeben haben so weit zu kommen. Der Weg ist noch nicht zu Ende. Jetzt bin ich im Finale. Und wenn man im Finale ist, dann möchte man das auch gewinnen. Heute Abend möchte ich ein neues Sommermärchen machen – wie bei der WM 2006."

JJ Rühle, 28, war tatsächlich auch im Promi-Big-Brother-Haus. Würde Sat.1 sie nicht als Finalteilnehmerin präsentieren, hätten wir sie glatt übersehen. Deswegen fällt uns auch nichts ein, was sie im TV-Knast gemacht hat.

Ihr Zitat: "Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich so weit komme. Leider ist die Stimmung nicht gut. Wir haben gehofft und gebetet, dass wir alle in den Luxusbereich dürfen. Jetzt haben wir immer noch nichts zu essen, trinken Leitungswasser und rauchen viel zu viel. Der Keller hat mich immer wieder daran erinnert, dass man für ganz wenig einfach dankbar sein sollte."

Promi Big Brother 2015: Was sonst noch passierte

Nino de Angelo ist kurz davor, auszuziehen.

Kurz vor Schluss von Promi Big Brother wurde es offenbar ganz schlimm für Nino de Angelo. Er wollte nämlich gehen, was er auch lautstark verkündete. "Big Brother, ich will dieses Haus verlassen. Scheiß auf die 100.000 Euro. Bitte lasst mich gehen mit Rudi." Da war er ziemlich betrunken - so wie eigentlich eh fast die gesamte Zeit über.

Warum hatte er das gesagt? Seine weiblichen Mitbewohnerinnen im Promi-Big-Brother-Container hatten seine Papierfigur und Freund Rudi zerstört. Nino de Angelo ging sofort ins Sprechzimmer. "Ich nehme jetzt meinen Rudi und möchte gehen", sagte er. "Warum soll ich das bereuen? Wegen 100.000? Die verdiene ich auf einer Arschbacke." Damit hat er sogar ein bisschen untertrieben - er kassiert nämlich von allen "Stars" am meisten Geld und darf 105.000 Euro mit nach Hause nehmen. Wahrscheinlich ist ihm das auch irgendwann wieder eingefallen. Denn ausgezogen ist Nino de Angelo dann doch nicht.

Promi Big Brother 2015: Désirée Nick rutscht auf dem Boden rum

Désirée Nick scheucht Butler Nino herum - dafür hat sich der Schlagersänger, der keiner sein will, aber gerächt. Nick durfte auf Knien den Boden putzen.

Désirée Nick musste indes bei den Männern oben im Luxus-Bereich bei Promi Big Brother putzen. Und Nino de Angelo nutzte das aus, um sich für seinen Butler-Einsatz zu revanchieren: Die Kaffeemaschine durfte Désirée auf Vordermann bringen, ebenso den Toaster und den Fußboden - den sogar auf Knien. Ihr Fazit: "David war's peinlich, Menowin hat mitgespielt und das Arschloch vom Dienst war natürlich wer? Nino!"

Nina Kristin musste übrigens einen Tag vor Désirée Nick ausziehen. Hätten wir jetzt fast vergessen.

Das Finale von Promi Big Brother läuft heute Abend um 20.15 Uhr auf SAT1. Hier finden Sie alle Infos und Sendezeiten.

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