So lief die erste Folge der neuen Staffel

Männlicher Zickenkrieg bei der "Bachelorette"

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Alisa ist die neue "Bachelorette" in der RTL-Dating-Show. Alle Infos zu "Die Bachelorette" im Special bei RTL.de.

Berlin - Die „Bachelorette" ist zurück! In der aktuellen Staffel der RTL-Flirtshow sind die Rollenklischees vertauscht: Unter den Herren der Schöpfung herrscht Eitelkeit und Zickenkrieg.

Sie feilen sich gegenseitig die Nägel, putzen ihre Schuhe und hantieren mit dem Föhn im Bad: 20 Männer bereiten sich auf die erste „Nacht der Rosen“ vor. Sie alle möchten Alisa beeindrucken. Die 27-Jährige aus Berlin ist die „Bachelorette“ in der neuen Staffel der RTL-Flirtshow, die am Mittwochabend startet. Die angehende Lehrerin darf acht Folgen lang Rosen an die Männer verteilen, die sie am sympathischsten findet. Nur wer eine Rose bekommt, darf weiter. „Ich bin hier, weil ich die Liebe meines Lebens finden möchte“, sagt sie. Und Alisa genießt ihre Rolle als Henne im Korb. „So viele Männer auf einmal zu daten, das wünscht sich doch jede Frau“, meint Alisa.

In Limousinen fahren die Kandidaten vor der „Bachelorette“-Villa in Portugal vor und müssen die dunkelhaarige Junggesellin von sich überzeugen. „Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“, erklärt der 29-jährige Jörg. Der Werbekaufmann mit den gegelten Haaren entscheidet sich für ein auffälliges orange-weiß kariertes Hemd. Die „Bachelorette“ im kurzen schwarzen Glitzerkleid ist jedoch eher von seinem Geruch angetan. „Zumal ich gar nicht richtig was aufgetragen habe.“

Weiter trotz Schwitzproblem

Der 29-jährige Alexander hat ganz andere Sorgen: Er fürchtet, beim ersten Treffen mit Alisa zu schwitzen. „Ich habe nämlich ein angeborenes Schwitzproblem.“ Und tatsächlich - ein riesiger Schweißfleck ziert das rosafarbene Hemd des Magdeburgers kurz vor dem Aufeinandertreffen. Die „Bachelorette“ scheint es nicht bemerkt zu haben, am Ende ist Alexander weiter.

Dennis (36) aus Hamburg will ebenfalls nichts dem Zufall überlassen. Damit Alisa die richtigen Entscheidungen trifft, hat er ihr einen Kompass mitgebracht. Die 27-Jährige freut sich, doch Zeit für lange Gespräche bleibt nicht. „Du, dann geh schon mal rein. Den Weg findest du vielleicht ohne Kompass“, sagt sie und deutet auf die wenige Meter entfernte Eingangstür ihrer „Bachelorette“-Villa.

Hakan hingegen bastelt Alisa eine kleine Rose aus einem Taschentuch. Dafür wird er von der „Bachelorette“ direkt mit der ersten Rose belohnt. „Das war natürlich ein Egoboost für mich“, sagte der 29-jährige Architekt anschließend erleichtert.

Der erste Zickenkrieg bricht aus

Drinnen wird unterdessen diskutiert: Heißt die „Bachelorette“ Alisa oder Alisia? Unsicherheit. Schließlich ergreift Mario aus Köln die Initiative und fragt sie. Im Gegenzug wählt Alisa den 24-Jährigen für das erste private Gespräch aus. Damit macht sich der Personal-Trainer im tief ausgeschnittenen Shirt kaum Freunde. „Er geht mir schon gehörig auf den Sack“, schimpft Alexander.

Doch Alisa mag Mario ganz offensichtlich, die beiden haben ja auch etwas gemein: Ihr Sportstudium. „Er redet sehr gerne sehr viel“, stellt sie fest - und meint das durchaus positiv. Marios Konkurrenten sind dagegen vom Mitteilungsdrang des 24-Jährigen eher genervt: „Er bekommt heute auf jeden fall den Aufdringlichkeitspunkt“, lautet einer der bissigen Kommentare, „Wenn er sich selber zum Lackaffen machen will, ist das seine Sache“ ist ein anderer.

Christian, Lars und Daniel sind raus

Auch zwei andere Konkurrenten sind sich nicht wirklich grün: Der Kleidungsstil des Berliners Robbin ist etwas extravagant. Damit kommt er bei Alisa gut an, doch Jörg krittelt: „Robbins Klamottenauswahl zielt auch darauf ab, gewisse äußerliche Defizite wett zu machen.“

Am Ende des Abends müssen drei Männer ohne Rose nach Hause, nämlich Christian, Lars und Daniel. Für den gut riechenden Jörg nimmt die Nacht jedoch ein positives Ende, er ist weiter. Es sei „affengeil“, dass ihm eine Frau vorgesetzt wird, von der man „einfach total weggeflasht ist“, resümiert er.

Zuschauerquote eher schlecht

Das Fernsehpublikum mochte sich am Mittwochabend noch nicht so recht mit dem Thema anfreunden: Die Balz vor laufender Kamera wollten in diesem Jahr 2,4 Millionen Zuschauer sehen, weniger als im vergangenen Jahr. In der Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer erzielte RTL jedoch einen guten Marktanteil von 14,3 Prozent.

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dpa

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