Neuer Film mit Gérard Depardieu

Die kugelrunde Komödie "Eine ganz ruhige Kugel"

Berlin - In „Eine ganz ruhige Kugel“ hat Regisseur Frédéric Berthe das Thema Rassismus und das Verhältnis von Frankreich und Algerien in einer Komödie verpackt.

Regisseur Frédéric Berthe erzählt von Momo und Jacky. Als sie von einem mit 500 000 Euro dotierten Boule-Turnier hören, sind beide begeistert. Denn Momo ist ein Ass im Kugelspiel und Jacky ein ausgezeichneter Coach. Doch der Sponsor stört sich an Momos algerischer Herkunft.

Boule ist in Frankreich Nationalsport. Daran das Thema Rassismus aufzuhängen, ist originell. Herrliche Anspielungen auf die Debatte um die Nationalhymne tauchen im Film auf, die Fußballer Karim Benzema auslöste: Der rechtsextreme Front National wollte ihn aus der Nationalmannschaft schmeißen, da er die Hymne nicht mitsingt.

Berthe packt viel Humor in seinen Film, aber auch etwas viele Klischees über Frankreich und Algerien. Dagegen sind Gérard Depardieu als Jacky und Atmen Kélif als Momo in Höchstform.

sg

Rubriklistenbild: © Roger Arpajou/Universum Film

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