Auszeichnung

ARD-Russland-Korrespondentin Atai ist „Journalistin des Jahres“

Frankfurt/Main - Große Ehre für Golineh Atai. Die ARD-Russland-Korrespondentin wurde als  „Journalistin des Jahres“ ausgezeichnet.

Frankfurt/Main - ARD-Russland-Korrespondentin Golineh Atai ist „Journalistin des Jahres“. Eine Jury der Zeitschrift „medium magazin“ entschied sich nach Angaben vom Freitag für die 40-jährige WDR- und ARD-Mitarbeiterin. Insgesamt vergab das Gremium Auszeichnungen in mehr als einem halben Dutzend Kategorien, darunter postum an den früheren „FAZ“-Herausgeber Frank Schirrmacher für sein Lebenswerk.

Mit Sonderpreisen wurden die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ und die Initiative „Hate Poetry“ geehrt. „Redaktion des Jahres“ ist das Team des Fußballmagazins „11 Freunde“. Die undotierten Preise werden am 23. Februar in Berlin verliehen.

„Sie bleibt immer genau, erklärt sich, wenn sie etwas nicht beantworten kann, zeigt außergewöhnliches Einfühlungsvermögen im Umgang mit ihren Interviewpartnern“, heißt es in der Begründung der 80-köpfigen Jury zum Preis für Atai. Zudem sei souverän im Umgang mit „Hassbloggern und Meinungsagenten“.

Als überregionaler „Chefredakteur des Jahres“ wird Kurt Kister („Süddeutsche Zeitung“) ausgezeichnet, regional erhalten Stephan-Andreas Casdorff und Lorenz Maroldt („Tagesspiegel“) die Preise. Für seine TV-Sendung „Neo Magazin“ wird Jan Böhmermann in der Kategorie „Kultur/Unterhaltung“ geehrt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare

Meistgelesen

ARD nennt Bericht über angebliche Fusionspläne „Spekulation“
ARD nennt Bericht über angebliche Fusionspläne „Spekulation“
„The Voice of Germany“: Darum flossen bei Samu Haber die Tränen
„The Voice of Germany“: Darum flossen bei Samu Haber die Tränen
Dschungelcamp 2017: Die Sendezeiten stehen jetzt fest
Dschungelcamp 2017: Die Sendezeiten stehen jetzt fest
Kein Olympia bei ARD und ZDF: Eurosport sendet exklusiv
Kein Olympia bei ARD und ZDF: Eurosport sendet exklusiv
Lombardi-Ticker: „Die ganze Wahrheit“? Von wegen!
Lombardi-Ticker: „Die ganze Wahrheit“? Von wegen!